Darunter fallen zum Beispiel Kraftstoffe aus Bioabfällen, Altspeiseöl, aber auch synthetisch hergestellte Kraftstoffe. Der Anteil startet bei 2 Prozent, bis 2050 sollen 70 Prozent der auf EU-Flughäfen bereitgestellten Treibstoffe umweltfreundlich sein.
Die neuen Regeln gehen auf einen Vorschlag der EU-Kommission zurück. Europaparlament und EU-Staaten hatten auf dieser Grundlage dann einen Kompromiss ausgehandelt. Das Parlament hatte das Verhandlungsergebnis bereits vergangenen Monat formell abgenickt.
Außerdem werden Flüge ab 2025 mit einem Umweltlabel gekennzeichnet. Das kann unter anderem den voraussichtlichen CO2-Fußabdruck eines Fluges pro Passagier angeben. So sollen Passagiere die Umweltverträglichkeit von verschiedenen Flügen besser vergleichen können. Der Gesetzesentwurf ist Teil des sogenannten Fit-for-55-Pakets, das vorsieht, die Treibhausgasemissionen in der EU bis 2030 um mindestens 55 Prozent zu senken. (dpa/calü)

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