Ursprünglich hatte die SWDE eine Erhöhung um vier Prozent zum Jahresanfang 2024 angepeilt, nachdem der Preis für das Wasser der Verteilungsgesellschaft, der fast 200 Gemeinden im Süden des Landes, 2022 um sechs Prozent gestiegen war. „Die SWDE kann den Wasserpreis nicht ohne Zustimmung der Wallonischen Region erhöhen“, erklärt Christine Mauel. „Es braucht eine Genehmigung durch die Regierung in Namur.“ Bei der SWDE gehe man davon aus, dass die aktuelle Situation es erlaube, die laufenden Kosten mit den vorhersehbaren Einnahmen zu decken. Das werde sich aber ändern, wenn ein neuer Indexsprung kommt. „Der wird die Lohnkosten nach oben treiben,“ so Mauel. In der Wallonie verbrauche ein Durchschnittshaushalt zwischen 75 und 80 Kubikmeter Wasser jährlich. Der SWDE-Preis liegt aktuell bei etwa 2,80 Euro pro Kubikmeter. (red/sc) Illustration: belga

Kommentare
Kommentar verfassen
0 Comment
Sie müssen angemeldet sein, um zu kommentieren.
AnmeldenRegistrieren