Verbale und körperliche Gewalt gegen Mitarbeiter von De Lijn ist schon seit einiger Zeit ein Problem. Im Jahr 2022 zählte das Unternehmen 338 körperliche Angriffe auf Fahrer und Kontrolleure. Dies verursachte nicht nur Leid und Arbeitsunfähigkeit, sondern führte auch zu mehreren Streikaktionen seitens der Belegschaft und der Gewerkschaften. Am 11. Juli führte ein Runder Tisch zu einem Zehn-Punkte-Aktionsplan zur Verbesserung der Sicherheit von Fahrern und Kontrolleuren. Einer dieser Punkte bezieht sich auf den Einbau von sicheren Fahrerkabinen in allen vorhandenen Fahrzeugen.
Die neuesten Busse von De Lijn sind bereits mit einem geschlossenen Fahrerstand ausgestattet. Bei den älteren Fahrzeugen werden werden teilweise erst jetzt Schutzwände eingebaut. Da die Busflotte der Nahverkehrsgesellschaft von verschiedenen Herstellern stammt, musste für jedes Fahrzeugmodell ein passender Wandprototyp entwickelt werden. (belga/ab)

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