„Eine strategische Partnerschaft für den Glasfaserausbau“ – GOFiber und ORES unterzeichnen Vereinbarung

<p>GOFiber und ORES haben eine Vereinbarung über die Nutzung des oberirdischen Stromverteilernetzes getroffen.</p>
GOFiber und ORES haben eine Vereinbarung über die Nutzung des oberirdischen Stromverteilernetzes getroffen. | Foto: GOFiber

Diese Vereinbarung markiere den Beginn einer äußerst wichtigen Partnerschaft für den Glasfaserausbau in den ländlichen Gebieten, hieß es.

Im September 2022 hatte die Deutschsprachige Gemeinschaft mit Ethias und Proximus die landesweit erste öffentlich-private Partnerschaft in Sachen Glasfaserausbau geschlossen. Infolge dieses Abkommens kam es zur Gründung von GOFiber („GO“ steht für „Glasfaser Ostbelgien“), einem in Eupen ansässigen Unternehmen. Sein Zweck ist der Glasfaserausbau auf dem gesamten Gebiet der DG bis 2026 und somit die Bereitstellung eines Internetzugangs hoher Qualität an fast alle 40.000 Haushalte und Unternehmen der neun deutschsprachigen Gemeinden. Die größte Herausforderung dieses flächendeckenden Ausbaus liege in den „weißen Flecken“, d. h. in den ländlichsten Gebieten, deren aktuelle Festnetz-Internetabdeckung sehr begrenzt sei, heißt es in der Mitteilung. Diese entsprechen immerhin 58 % des Gebietes der DG.

GOFiber gestalte den Glasfaserausbau innovativ und implementiere neue Techniken, um diese Gebiete zu erreichen und abzudecken. Der Glasfaserausbau erfolge zu einem großen Teil über die Masten des Stromverteilernetzes von ORES. Durch die Bereitstellung seiner Infrastrukturen - insbesondere in den weißen Zonen - trage ORES somit bedeutend zur Erreichung der Ziele von GOFiber bei. Die Glasfaser-Breitbandtechnologie gelte inzwischen als absolute Referenz in Sachen Geschwindigkeit, Stabilität und Sicherheit der Datenübermittlung; sie sei außerdem umweltfreundlicher, da sie eine höhere Energieeffizienz und gleichzeitig eine längere Lebensdauer als jede andere Festnetz-Internettechnologie aufweise. Die Bereitstellung des Netzes seitens ORES biete so einen erheblichen gesellschaftlichen Mehrwert für die ländlichen Gebiete, die bisher von den Vorteilen eines Breitbandanschlusses ans Internet nicht profitieren konnten. „Ich bin sehr froh darüber, dass wir diese Partnerschaft mit ORES offiziell bestätigen; sie ist nämlich von strategischer Bedeutung für unser Projekt. Durch diesen innovativen Ansatz können wir künftig Haushalte ans Internet anschließen, die bisher in keinem Ausbauplan der Telekommunikationsbetreiber einbezogen waren“, wird Max Munnix, Geschäftsführer von GOFiber, in dem Schreiben zitiert. Abschließend kommt Fernand Grifnée, Vorsitzender des Direktionsausschusses von ORES, in demKommuniqué zu Wort:„Mit der Partnerschaft, die wir heute mit GOFiber schließen, eröffnen sich konkrete Perspektiven für die Zukunft. Als gemeinnütziges Unternehmen ist ORES stolz darauf, zur Realisierung eines für die Deutschsprachige Gemeinschaft äußerst wichtigen Projektes beizutragen.“ (red/kupo)

Kommentare

Kommentar verfassen

0 Comment