Diese Steigerung der in Anspruch genommenen Wohnfläche pro Einwohner habe mehrere Gründe, wie die WFG in einem Kommuniqué mitteilt. Einer dieser Gründe sei der sogenannte „leere“ Wohnraum. Dabei handele es sich um Wohneinheiten, in denen Räume wenig, oder teils gar nicht mehr genutzt werden. Meist handele es sich um Eigentumswohnungen oder Häuser, in denen einst eine ganze Familie lebte. Nach dem Auszug der Kinder bleibe Wohnraum dann ungenutzt, dennoch sei man vielleicht ängstlich die aktuelle Wohnsituation zu verändern.
Vorteile der wohnlichen Verkleinerung
Dabei kann eine wohnliche Verkleinerung zahlreiche Vorteile bieten, laut WFG: Neben den Kosten für Energie, Kataster und Unterhalt, kann man als Immobilienbesitzer auch eine Menge Zeit für Haushalt und Unterhaltsarbeiten einsparen und diese für andere Dinge wie Hobbies und Familie nutzen.
Eine solche wohnliche Verkleinerung könne für Hausbesitzer auf verschiedene Art und Weise ablaufen. Neben dem Verkauf oder einem Umzug in eine kleinere Bleibe, bestehe auch die Möglichkeit, die Immobilie in eine oder mehrere Wohneinheiten umzubauen. Wohneinheiten, die man dann wiederum verkaufen oder vermieten - oder bei Bedarf - sogar selber beziehen könne.
Neue Kampagne der WFG
Auf diese verschiedenen Möglichkeiten und Vorteile einer wohnlichen Verkleinerung soll die Kampagne „Weniger Wohnraum – mehr Lebensqualität“ mittels eines animierten Erklärfilms aufmerksam machen. Ziel sei es, den Menschen die Angst vor Veränderung zu nehmen, indem man ihnen die verschiedenen Möglichkeiten und die Vorteile verdeutlicht, so die WFG in der Mitteilung abschließend.
Diese Sensibilisierungsaktion zur wohnlichen Verkleinerung ist Teil des LEADER-Projekts „Nachhaltig Wohnraum planen“, welches die WFG Ostbelgien VoG für die LAG „Zwischen Weser und Göhl“ ausführt. Mehr Infos finden Sie auf www.baukultur.be.

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