„Wirtschaft macht Schule“ geht in Ostbelgien in die vierte Runde

<p>Die Firma Belwood aus Amel während eines Projekt im Bischöflichen Institut Büllingen.</p>
Die Firma Belwood aus Amel während eines Projekt im Bischöflichen Institut Büllingen. | Foto: Veranstalter

„Wirtschaft macht Schule“ ist eine Initiative der Deutschsprachigen Gemeinschaft, der Wallonischen Region, der IHK Ostbelgien und der WFG Ostbelgien. Für die WFG Ostbelgien ist das Entwickeln unternehmerischer Kompetenzen nicht nur essenziell für zukünftige Unternehmensgründer, sondern auch eine wertvolle Fähigkeit, die bei Kindern und Jugendlichen im Hinblick auf ihre persönliche und berufliche Entwicklung gefördert werden sollte, so die WFG in einem Kommuniqué.

Durch den Umgang mit unternehmerischen Tätigkeiten und Prinzipien sollen Kompetenzen wie Kreativität, Innovationsfähigkeit, Problemlösung, Entscheidungsfindung und Teamarbeit entwickelt und gefördert werden. Diese seien nicht nur im beruflichen Kontext, sondern auch in vielen anderen Lebensbereichen von Bedeutung, heißt es weiter. Auch im kommenden Schuljahr plant die WFG, den Unternehmergeist durch die Projekte der Initiative „Wirtschaft macht Schule“ zu fördern. Die Projekte werden in Zusammenarbeit mit ostbelgischen Unternehmen den Schulen zugänglich gemacht und von der Regierung der Deutschsprachigen Gemeinschaft, der Wallonischen Region, der WFG Ostbelgien und der IHK Ostbelgien unterstützt. „Im vergangenen Schuljahr konnten wir einen Rekord der Anzahl durchgeführter Projekte verbuchen. Mit insgesamt 60 Projekten und über 1.100 Teilnehmern aus den Primar- und Sekundarstufen, haben wir eine deutliche Steigerung im letzten Schuljahr erlebt. Diesen Trend möchten wir gerne so fortführen.“, so Marc Derwahl, Projektmanager bei der WFG Ostbelgien. Er fügt hinzu, dass im Schuljahr 2022-2023 die WFG erstmals die Organisation der Generalversammlung der ostbelgischen Mini-Unternehmen übernommen hat und ein neues Weiterbildungsangebot für Lehrkräfte gestartet wurde.

Alle Informationen sind online verfügbar.

Zum Schulstart im September wird der neue Katalog an Lehrer und Schulen verteilt. Zusätzlich kann er von der Webseite des Programms heruntergeladen werden: www.wirtschaftmachtschule.be. Dort gibt es auch einen Animationsfilm über das Projekt und eine Liste der teilnehmenden Unternehmen, welche erweitert wurde, so die abschließende Mitteilung. (red/kupo)

Interessierte können sich per E-Mail oder Telefon bei der WFG Ostbelgien melden: Marc Derwahl, Tel.: 087 56 82 01, marc.derwahl@wfg.be.

Hintergrund: Rückblick 2019-22

Das Projekt „Wirtschaft macht Schule“ findet bereits zum vierten Mal statt. Jedes Schuljahr bietet das Programm zahlreiche Projekte für die Schüler der Primar- und Sekundarschulen in Ostbelgien an.

Schuljahr 2018-2019: Im ersten Jahr gab es 38 Projekte, an denen etwa 550 Schüler teilgenommen haben.

Schuljahr 2019-2020: 28 Projekte wurden im zweiten Jahr umgesetzt. Wegen der Corona-Pandemie gab es 13 Absagen, zehn weitere Projekte konnten nicht stattfinden. In diesem Schuljahr haben etwa 500 Schüler an den Projekten teilgenommen. Besonders interessant war in diesem Schuljahr der sogenannte „Wirtschaftslehrer-Tag“. Ein Austausch zwischen den Wirtschaftslehrern in Ostbelgien.

Schuljahr 2020-2021: 38 Projektanfragen, wovon 27 umgesetzt wurden. Wegen der Corona-Pandemie mussten sieben Projekte verschoben werden und vier weitere fanden nicht statt. 19 Projekte konnten jedoch digital stattfinden. Etwa 525 Schüler haben an den Projekten teilgenommen.

Schuljahr 2021-2022: 35 Projekte fanden statt, drei davon als Webinar. Zwölf Schulen haben teilgenommen. Etwa 700 Schüler haben in diesem Jahr Einblicke in die regionale Wirtschaft und das Unternehmertum erhalten. (red/kupo)

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