Bunte Welt aus Wollfäden: Sonderausstellung präsentiert gestickte Eupener Ansichten


Fast zwanzig Jahre Arbeit stecken in den elf ausgestellten Stickereien, davon alleine fünf Jahre in dem riesigen Panorama der Unterstadt, das Herbert Johnen mit nicht weniger als 944.640 Stichen festgehalten hat. Der Hobbykünstler arbeitete erstaunlicherweise immer ohne Skizzen auf dem Stramin. Als Vorlagen dienten ihm meisten Schwarzweiß-Fotos. Umso erstaunlicher ist es, dass jeder Dachziegel, jedes Fenster, jeder Baum tatsächlich so in Eupen zu finden ist (oder zur Zeit der Entstehung der Stickereien zu finden war) wie Herbert Johnen sie dargestellt hat, angereichert mit einigen Verzierungen, doch das ist dann künstlerische Freiheit.

Freihändig ohne Stickrahmen

Schon früh entdeckte Herbert Johnen, dass er Talent zum Zeichnen und Freude an der Malerei hatte. Seine Mutter wusste ihn zudem für

Stickarbeiten zu begeistern. 1973 begann er alte schwarz-weiß Fotografien mit Eupener Ansichten in farbige Stickereien umzusetzen. Jedes Bild sah er schon fertig gestickt in Farbe vor seinem geistigen Auge, noch ehe er den ersten Nadelstich gesetzt hatte.

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