Der Interrail-Pass ist dabei ein Zugticket, mit dem jeder Bürger der EU quer durch rund 33 europäische Länder reisen und diese auch entdecken kann. Hierbei gibt es viele verschiedene Varianten des Tickets, sodass man die Dauer und die benötigten Reisetage ideal an seine Route anpassen kann. So gibt es Möglichkeiten – von nur sieben Tagen bis hin zu drei Monaten – mit der Auswahl der Anzahl der Reisetage. An einem Reisetag ist es dann möglich, mit fast allen Zügen, ob mit dem ICE oder auch dem TGV von A nach B zu kommen. Die Route kann dabei selbst zusammengestellt werden und kennt auch keine Grenzen. Ob von Athen mit der Akropolis bis nach London mit seinem Big Ben oder auch von Barcelona mit der Sagrada Família bis hin nach Köln mit dem Kölner Dom: Alles ist möglich.
Die Interrail-App wird bei diesem Abenteuer dein allerbester Freund. Hier hast du die Option, die für Dich perfekten Zugverbindungen zu suchen sowie auch deine Ticketinformationen, wie zum Beispiel die Sitzplatzreservierungen, einzusehen und zu verwalten. Sitzplatzreservierungen sind dabei ein wichtiger Aspekt, denn in manchen Ländern, wie im Land der Dolce-Vita, Italien, ist diese Pflicht. Diese lässt sich aber ganz einfach auf der Internetseite von Interrail für nur wenige Münzen buchen. Durch die Freiheit, die das Interrail-Ticket schafft, ist es möglich, alleine, aber auch mit Freunden, spontan oder geplant, mit einem Rucksack oder auch einem Koffer zu reisen – die individuelle Flexibilität steht hier an erster Stelle. Interrail und ein spannender Städtetrip passen somit „wie die Faust aufs Auge“ und sind eine exzellente Kombination.
Genau aus diesem Grund habe auch ich mich für eine Interrail-Reise diesen Sommer entschieden, um die Welt nach meinem Abitur besser kennenzulernen. Dabei zieht es mich in den Süden Europas, in die griechische Hauptstadt Athen, von wo es dann über ganz Italien mit Palermo, Rom und Venedig weitergeht. Nach einem kurzen Stopp zum Erholen an der Côte d’Azur führt mich die Reise dann über Paris nach London. Besonders freue ich mich auf die vielen Erfahrungen und Eindrücke, die ich sammeln werde. Herausforderungen, wie zum Beispiel das Alleine-Reisen und das Zugehen auf fremde Menschen oder auch das Verpassen eines Zuges in einem fremden Land, gehören dazu und sind mir bewusst. Aber genau diese Situationen bereiten mich auf mein zukünftiges Leben vor – Stichwort: Selbstständigkeit.
Schlussendlich ermöglicht das Interrail-Ticket eine gute Möglichkeit, in einer relativ kurzen Zeit, viele Länder, Kulturen und auch sich selbst besser kennenzulernen.
Dieser Beitrag erscheint im Rahmen des Projektes „Media and Me“. Während drei Tagen erhalten Teilnehmer ab 16 Jahren unter anderem Einblicke in die Abläufe der GrenzEcho-Redaktion und erstellen journalistische Texte zu aktuellen gesellschaftlichen Themen.

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