Hürden für Ostbelgiens Landwirte – CSP fordert Verbesserung bei Traktorenführerschein

<p>Die CSP will Führerscheinerwerb vereinfachen.</p>
Die CSP will Führerscheinerwerb vereinfachen. | Foto: dpa

Aus organisatorischen Gründen konnte das LSZ dieses Angebot jedoch nicht aufrechterhalten, was 2012 zur Einstellung der Kurse führte. Daraufhin bot bis in den Sommer 2021 eine private Fahrschule die Kurse zum Erlangen des Traktorenführerscheins an, bis auch dies eingestellt wurde. Seitdem sehen sich Ostbelgiens Landwirte, wenn es um den Traktorenführerschein geht, mit zwei Problemen konfrontiert. Aktuell werden die Kurse nicht in der Deutschsprachigen Gemeinschaft angeboten. Anwärter müssen, meist im Traktor, bis in die Provinzen Luxemburg oder Limburg fahren, wo dann Kurse auf Niederländisch oder Französisch stattfinden. Dies soll sich schnellstmöglich ändern, fordern der Europaparlamentarier Pascal Arimont und die PDG-Abgeordnete Stephanie Pauels von der CSP in einer gemeinsamen Pressemitteilung. Sei der Führerschein erstmal erworben, folge das nächste Problem, heißt es dort weiter. Oft werde das Dokument im Ausland nicht anerkannt. Die CSP setzte sich dafür ein, dass beide Probleme abschließend gelöst würden: Während sich Pascal Arimont als Europaparlamentarier für grenzüberschreitende Anerkennung einsetzte, fordert die PDG-Abgeordnete Stephanie Pauels von Ministerin Lydia Klinkenberg (ProDG) Klarheit zu den Kursen für den G-Führerschein. Neben den Problemen beim Erwerb könne auch die grenzüberschreitende Anerkennung des Traktorenführerscheins Probleme aufwerfen. Bei dem G-Führerschein für den Traktor handelt es sich um eine rein nationale Führerscheinkategorie. „Im geeinten und vernetzten Europa brauchen wir aber einheitlichere, klarere und bessere Lösungen“, findet der Europaparlamentarier Pascal Arimont. „Die Europäische Kommission hat vor Kurzem einen Vorschlag für eine Reform der Führerschein-Richtlinie vorgelegt. Die Beratungen im Europäischen Parlament möchte ich dazu nutzen, auch eine einfachere gegenseitige Anerkennung der Führerscheine für landwirtschaftliche Fahrzeuge zu erreichen“, so Arimont. (red/kupo)

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