Es ist ein Phänomen: Die englische Königsfamilie scheint die Zeitgenossen, seien sie nun Royalisten oder nicht, zu faszinieren. Vorigen Samstag saßen Millionen Menschen vor den Bildschirmen und verfolgten die Krönungsfeier von Charles III., die Netflix -Serie „The Crown“ verzeichnet Rekord-Zuschauerzahlen und die Komponisten haben sich zu jeder Zeit für die Tudors begeistern können. Im Anschluss an die grandiose „Bastarda“-Produktion rund um Elisabeth I. nach Opern von Donizetti im April wendet sich die Brüsseler La Monnaie im Mai jetzt dem Vater Elisabeths zu und zeigt die Wiederentdeckung „Henry VIII“ von Camille Saint-Saëns in einer Inszenierung von Olivier Py.
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