Christine Mauel regt Gasnetz für die Eifel an

<p>Christine Mauel (PFF-MR) im Wallonischen Parlament</p>
Christine Mauel (PFF-MR) im Wallonischen Parlament | Foto: belga

Im Mittelpunkt dieser Fragen steht die fehlende Konzertierung zwischen WR und DG zu dem Thema „Beheizung von Wohnungen“. Weiter heißt es, nach Bekanntwerden der Klimaschutzpläne von Minister Henry habe Christine Mauel bereits ihre Kritik an dem PACE geäußert und davor gewarnt, dass das Verbot von Öl- und Kohleheizungen insbesondere im Süden der DG zu großen Problemen und unverhältnismäßig teuren Sanierungen der Heiztechnik führen könne. In der Eifel gebe es kein Stadtgas, woraufhin die liberale Politikerin Minister Henry gefragt habe, ob der Ausbau eines Erdgasnetzes dort vorgesehen sei.

Anlass der Fragen an Minister Henry sei Mauels Sorge darüber gewesen, dass es laut Minister Antonios Antoniadis (SP) trotz Bemühungen der DG-Regierung keine Konzertierung zwischen Namur und Eupen gebe. Der SP-Minister hatte dies während der Fragestunde bei der letzten PDG-Sitzung erklärt. „Es kann nicht sein, dass in solch wichtigen Fragen ein wallonischer Minister sich nicht mit der DG abstimmt, nachdem die Kompetenz für den Wohnungsbau vor einigen Jahren übertragen wurde, während Umwelt und Energie weiterhin in Namur behandelt werden“, wird Christine Mauel in der Mitteilung zitiert. Zudem habe sie gefragt, ob an einer weiteren Kompetenzübertragung gearbeitet werde. „Wenn Namur sich nicht um Absprachen mit Eupen bemüht, kann ich verstehen, dass man sich in Eupen für eine vollständige Übertragung der Zuständigkeit für Energie- und Klimapolitik ausspricht. Auch wenn die DG sich damit vielleicht übernimmt.“ Es könne auch nicht sein, dass die DG erneut in die Bresche springen müsse, um dafür zu sorgen, dass ein Gasnetz gebaut wird, nachdem die DG schon mit viel Geld für einen flächendeckenden Ausbau eines Glasfasernetzes in den neun DG-Gemeinden sorgen musste, heißt es in der Mitteilung mit dem abschließenden Versprechen, in diesen Fragen „am Ball“ zu bleiben. (red/kupo)

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