Nachdem durch eine Gesetzesänderung auf föderaler Ebene administrative Hürden entstanden sind, die eine aktive Mitarbeit der Schnupperer im Unternehmen erschwert hätten, geben Bildungsministerin Lydia Klinkenberg (ProDG) und Beschäftigungsministerin Isabelle Weykmans (PFF) nun Entwarnung. Nachdem die beiden Ministerinnen den föderalen Beschäftigungsminister und das Landesamt für Arbeit auf die besondere Situation der Schnupperwochen hingewiesen hätten, habe das Landesamt für Arbeit diese Woche bestätigt, dass die Schnupperwochen wie in den vergangenen Jahren stattfinden können.
Die zuständige Behörde begründete die Entscheidung damit, dass die Zielsetzung der Schnupperwochen ist, verschiedene Berufe kennenzulernen, und nicht mit der Zielsetzung herkömmlicher Praktika zu vergleichen ist, bei denen das Ziel sei, den Beruf im Rahmen einer Ausbildung zu erlernen. Somit steht erfreulicherweise der aktiven Schnupperei nichts mehr im Weg und die Jugendlichen können wie gewohnt praktische Erfahrungen in den Betrieben sammeln. „Wir hoffen, dass sich kurzfristig noch einige Unternehmen beim IAWM melden, die bereit sind, den Jugendlichen einen Einblick in ihren Berufsalltag zu gewähren. Denn die Schnuppertage sind ein wichtiges Instrument zur beruflichen Orientierung“, so die Ministerinnen in einer Pressemitteilung. (red/sc)
Informationen für Unternehmer und Schnupperer: https://www.iawm.be/ausbildungsangebot/schnupperwochen

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