Gerade in Deutschland werde das oft nicht zugelassen, dass der jüngste Wimbledon-Sieger aller Zeiten erwachsener geworden sei, sagte der 55-Jährige Becker am Sonntag auf der Berlinale. Der erste von zwei Teilen der Produktion „Boom! Boom! The World vs. Boris Becker“ von Alex Gibney sollte am Nachmittag bei den Internationalen Filmfestspielen als Premiere gezeigt werden.
In der Dokumentation wird auch die Tablettensucht Beckers während seiner aktiven Profizeit thematisiert. „Das Leben als eine gewinnende Tennismaschine ist viel härter als es aussieht“, sagte Becker. Man müsse immer funktionieren. „Jeder Spieler hat einen Weg, damit umzugehen, mit diesen Erwartungen. Wenn ich nicht gewinne, versuchen besonders Deutsche, mich zu kreuzigen.“ (dpa/ag)

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