Ziel der Aktion sei es gewesen: „auch während des Studiums eine Verbindung der Studenten mit der Lebens- und Arbeitsregion Ostbelgien aufrechtzuerhalten“, wird das Kabinett Paasch in der Pressemitteilung zitiert. Weiter heißt es: Die JDG begrüßt dieses Angebot und unterstützt die Idee, Jugendliche an ihre Heimat zu binden, doch hinterfragt, wieso dieses Angebot nur Studenten zur Verfügung gestellt wurde. Was ist mit den Auszubildenden? Die Gleichstellung des Gesellenbriefs zum Abitur und des Meisterbriefs zum Bachelorstudium im öffentlichen Dienst war ein wichtiger Schritt zur Aufwertung der Ausbildungsberufe, allerdings sollten alle weiteren politischen Maßnahmen dieses Prinzip weiterverfolgen. Auch Auszubildende verlassen Ostbelgien, gehen ins benachbarte Ausland oder werden aktiv abgeworben. Schon allein um dieser Entwicklung entgegenzuwirken, wäre es unserer Meinung nach ein starkes Signal, das kostenlose digitale Abonnement unseren Auszubildenden zur Verfügung zu stellen, um sie, genau wie unsere Studenten, an die Lebens- und Arbeitsregion Ostbelgien zu binden. Gerade im Hinblick auf den Fachkräftemangel ist es essenziell, Ausbildungen so attraktiv wie ein Studium zu machen. Doch wie soll man das erreichen, ohne dieses Prinzip konsequent in die Tat umzusetzen?, fragt die Jugendbewegung. Bei der Gelegenheit könne sich die Regierung der DG, mit Blick auf die Förderung der politischen Bildung in den Schulen, sogar überlegen, das Angebot auch auf Sekundarschüler auszuweiten.
„Wir fordern die Regierung daher auf, allen Auszubildenden ein digitales Abonnement zur Verfügung zu stellen und darüber hinaus bei einer Weiterführung für das kommende Jahr auch über einen Zugang für die Sekundarschüler der DG nachzudenken“, heißt es abschließend. (red/kupo)

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