23-Jähriger stirbt bei traditionellem Karbidschießen in Niederlanden

Der junge Mann sei nach dem Unfall in der Ortschaft Diessen bei Eindhoven am Samstagnachmittag per Hubschrauber in eine Klinik geflogen worden, wo er an seinen schweren Verletzungen starb, berichtete die Nachrichtenagentur ANP unter Verweis auf die Polizei. Rund 40 Menschen wurden Augenzeugen des Unglücks.

Beim Karbidschießen werden Karbidsteinchen in eine alte große Milchkanne aus Metall oder ein Güllefass gelegt und nass gemacht, so dass sich Gas bildet. Die mit einem Plastikball verschlossene Kanne wird dann über ein Zündloch angezündet, wobei der Ball Dutzende Meter weit geschossen wird und es einen dröhnenden Knall gibt. Mitunter wird mit zahlreichen Tonnen gleichzeitig geschossen. Das Karbidschießen gehört in den Niederlanden zum immateriellen Kulturerbe, die Tradition stammt von den Germanen. (dpa/sc)

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