Friedensnobelpreisträger ausgezeichnet - Anwalt aus Belarus fehlt

<p>Oleksandra Matvitsuk, als Vertreterin der ukrainischen Organisation Center for Civil Liberties (CCL, l-r), Jan Ratshinsky, als Vertreter der russischen Organisation Memorial, und Natalja Pintschuk, als Vertreterin ihres Mannes, den Menschenrechtsanwalt Ales Bjaljazki aus Belarus, nehmen im Osloer Rathaus den Friedensnobelpreis 2022 entgegen.</p>
Oleksandra Matvitsuk, als Vertreterin der ukrainischen Organisation Center for Civil Liberties (CCL, l-r), Jan Ratshinsky, als Vertreter der russischen Organisation Memorial, und Natalja Pintschuk, als Vertreterin ihres Mannes, den Menschenrechtsanwalt Ales Bjaljazki aus Belarus, nehmen im Osloer Rathaus den Friedensnobelpreis 2022 entgegen. | Foto: dpa

Der Preis wurde Bjaljazki, Memorial und dem CCL bereits Anfang Oktober zugesprochen. Das norwegische Nobelkomitee zeichnete sie für die Verteidigung wesentlicher Bürgerrechte aus. Sie hätten sich außerordentlich bemüht, Kriegsverbrechen, Verstöße gegen Menschenrechte und Missbrauch von Macht zu dokumentieren. „Gemeinsam demonstrieren sie die Bedeutung der Zivilgesellschaft für Frieden und Demokratie“, so die Jury.

Die Nobelpreise gehen auf den Dynamit-Erfinder und Preisstifter Alfred Nobel (1833-1896) zurück. Sie werden traditionell an dessen Todestag, dem 10. Dezember, überreicht - der Friedensnobelpreis als einziger in Oslo, alle anderen in Stockholm. Pro Kategorie ist die Auszeichnung in diesem Jahr mit einem Preisgeld von zehn Millionen schwedischen Kronen (rund 920.000 Euro) dotiert. (dpa/jod)

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