Im weiteren Verlauf des Schreibens kündigt sie an, heute, am 9. Dezember, in Eupen, Lüttich, Verviers und Huy vier gewählten Vertretern der Mehrheit Erste-Hilfe-Kästen zu übergeben. Die CSC möchte mit diesem symbolischen Akt die Politiker auffordern, „endlich tätig zu werden“. „Diese Volksvertreter sagen, dass sie die Not der Bevölkerung verstehen. Aber die Menschen brauchen keine Bekenntnisse, sondern konkrete Taten“, wie es in der Mitteilung.
In Eupen besucht eine CSC-Delegation die Ecolo-Regionalabgeordnete Anne Kelleter (Ecolo-Büro in Eupen, Klötzerbahn 4) und empfängt im Anschluss den PS-Föderalabgeordneten Malik Ben Achour im CSC-Gebäude in Verviers.
„Sowohl die PS als auch Ecolo bestätigen, dass sie das Gesetz von 1996 reformieren wollen, das die Lohnentwicklung verhindert. Also werden wir sie fragen, worauf sie warten?“, wird Jean-Marc Namotte, Bezirkssekretär der CSC Liège-Verviers-Ostbelgien, in der Mitteilung zitiert. Und weiter: „Beide Parteien geben zu, dass dies ein schlechtes Gesetz ist! Die Schlussfolgerung liegt auf der Hand: Es muss aufgehoben werden und die Gewerkschaften müssen frei über Bruttolohnerhöhungen verhandeln können“. Diese Aktionen seien Teil eines allgemeinen Aktionsplanes für mehr Kaufkraft. Der nächste Termin stehe ebenfalls bereits fest: Die nationale Kundgebung am 16. Dezember in Brüssel, heißt es abschließend. (red/kupo)

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