Als im September 2009 das Triangel eröffnet wurde, hatte das OstbelgienFestival die „Fünfte“ von Gustav Mahler aufs Programm gesetzt. Es war in vielerlei Hinsicht ein denkwürdiger Abend. Nach nunmehr 13 Jahren ist es höchste Zeit, diese großartige Sinfonie endlich wieder in St.Vith aufzuführen. Zumal Gergely Madaras, Chefdirigent der Orchestre Philharmonique Royal de Liège, diese Sinfonie zu seinen Lieblingswerken zählt.
Am bekanntesten und berührendsten ist sicher der langsame Satz, das berühmte Adagietto für Streicher und Harfe.
Die bekannte Sinfonie verlangt eine riesige Besetzung.
Es ist ein Moment der Ruhe, der Meditation in einer ansonsten oftmals recht stürmisch daherkommenden Sinfonie.
Die Besetzung ist riesig: Neben dem groß besetzten Streicherapparat verlangt Gustav Mahler vier Flöten und Piccoloflöten, drei Oboen, ein Englischhorn, drei Klarinetten, eine Bassklarinette, drei Fagotte , sechs Hörner, vier Trompeten, drei Posaunen, eine Basstuba, vier Pauken, Große Trommel, Kleine Trommel, Becken, Triangel, Glockenspiel, Holzklapper und Tamtam. So lassen sich die verschiedenen Stimmungen darstellen, vom einleitenden Trauermarsch über herrliche Naturbeschreibungen bis hin zu triumphalen Klängen, bei denen deutlich wird, wer eines der wichtigsten Vorbilder für Filmmusikkomponisten wie John Williams oder Hans Zimmer gewesen ist, nämlich Gustav Mahler.
Mahler setzt eine bilderreiche Tonsprache ein, die jeden mitreißt und begeistert. Das Gastspiel der Lütticher Philharmoniker ist übrigens das letzte große Symphoniekonzert in diesem Jahr im Triangel. Ein weiterer Grund, sich dieses Konzerterlebnis nicht entgehen zu lassen. Karten gibt es im Vorverkauf im Triangel oder unter www.obf.be. Zudem gibt es noch Eintrittskarten am Sonntag, den 23. Oktober an der Abendkasse. Konzertbeginn ist um 19 Uhr.

Kommentare
Kommentar verfassen
0 Comment
Sie müssen angemeldet sein, um zu kommentieren.
AnmeldenRegistrieren