Die ANPR-Kameras (automatische Erfassung von Fahrzeugkennzeichen) sind seit dem 1. Januar 2017 mit einer Datenbank säumiger Zahler verbunden. Bereits im ersten Jahr nach Einführung konnten mit Hilfe dieser Kameras 1,7 Millionen Euro an offenstehenden Bußgeldern eingetrieben werden.
Auch im Jahr 2018 waren es 1,7 Millionen Euro, 2019 dann „nur“ noch 1,2 Millionen Euro und 2020 1,1 Millionen Euro. Seit 2021 sind die Zahlen jedoch wieder stark angestiegen. Im vergangenen Jahr wurden insgesamt 3.686 offene Bußgelder in Höhe von 2,5 Millionen Euro eingetrieben – in diesem Jahr waren es bis Ende August 2.246 Bußgelder im Gesamtwert von 1,7 Millionen Euro.
„Wir sprechen hier wirklich von Fällen offensichtlicher Zahlungsunwilligkeit. Alle in der Datenbank erfassten Personen haben mindestens drei Mahnungen erhalten, und in der Regel zieht sich die Akte über viele Monate hin. Manchmal sogar ein Jahr.“ (belga/sue)

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