Demnach gab es 218 Fälle in Flandern (55 Prozent), 133 Fälle in Brüssel (34 Prozent) und 42 Fälle in der Wallonie (11 Prozent). Ausgehend von den derzeitigen Daten über die wahrscheinliche Übertragungsquelle scheint das Virus hauptsächlich durch sexuelle Kontakte bei Männern übertragen zu werden.
Fast alle Patienten (96 Prozent) hatten laut Sciensanso Hautläsionen, 72 Prozent hatten zudem auch allgemeine Symptome wie Fieber, allgemeines Unwohlsein oder geschwollene Lymphknoten. 21 Menschen wurden bereits ins Krankenhaus eingeliefert, Todesopfer gab es hierzulande bisher nicht.
Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) berichtete letzte Woche, dass weltweit mehr als 14.000 Infektionen mit dem Affenpockenvirus registriert wurden und dass es in afrikanischen Ländern bereits fünf Todesfälle gab. Die WHO hat den Ausbruch der Affenpocken in der vergangenen Woche zu einer internationalen Gefahr für die öffentliche Gesundheit erklärt. (belga/jod)

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