In Manchester ging Island nach 50 Minuten durch Berglind Thorsvaldsdottir in Führung – und hätte um ein Haar schon deutlicher führen können: Torhüterin Nicky Evrard parierte in der 33. Minute einen Elfmeter. Belgien war wiederum erfolgreich vom Punkt: In der 67. Minute traf Justine Vanhaevermaet zum Ausgleich.
Belgien 1:1 Island
Durch den Punktverlust gegen Island geraten die „Flames“ gleich zum Start in ihre zweite Endrunde unter Druck – zumal noch Duelle gegen die Favoriten aus Frankreich und Italien warten.
Wie in den vier Testspielen zuvor rotierte Nationaltrainer Serneels auch gegen Island: Vanghluwe spielte als Rechtsverteidigern, während Cayman und De Caigny in das Mittelfeld aufrückten. Über Dhont und Wullaert sollte Belgien mit viel Tempo in der Offensive für Gefahr sorgen. Vor der Pause hatte Belgien unter den Blicken von Herren-Nationaltrainer Roberto Martinez jedoch Probleme. Das von den eigenen Fans lautstark unterstützte Island war vor der Pause nicht nur die aktivere Mannschaft, sondern dem Führungstreffer näher. Nach dem 1:0 gerieten die „Flames“ unter Druck, sorgten bis zur Pause aber über Dhont und Cayman für Torgefahr.

Unmittelbar nach dem Seitenwechsel stand Evrard erneut im Mittelpunkt, als sie per Fußabwehr das 1:0 verhinderte. Kurz darauf war sie allerdings geschlagen, als Berglind Thorvaldsdottir per Kopfball ihren verschossenen Elfmeter ausbügelte. Von Belgien musste nun mehr kommen: Nach einer Stunde erhielten die „Flames“ nach einem Foulspiel an Dhont einen Strafstoß, den Vanhaevermaet sicher verwandelte. In der Schlussphase scheiterte Wullaert mit einem schönen Distanzschuss an der gegnerischen Torhüterin.
Am Donnerstag ist Belgien gegen Frankreich zum zweiten Mal im Einsatz. (mn)

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