Auf der Urlaubsinsel Thasos gab es Überschwemmungen, Autos wurden weggespült, Keller und Erdgeschosse liefen voll mit Wasser. In der Gemeinde Thermi nahe Thessaloniki fiel bereits am Freitagnachmittag der Strom aus, weil Strommasten umgeknickt waren. Am Samstagmittag dauerte der Stromausfall dort noch an, berichteten griechische Medien.
Die Unwetter sollen bis Sonntag anhalten, der Wetterdienst gab für etliche Regionen Warnungen aus. Selbst auf der Insel Kreta weit im Süden des Landes soll es örtlich regnen. Die Urlaubsinseln in der östlichen und südlichen Ägäis hingegen - Eilande wie Mykonos, Naxos, Samos, Kos und Rhodos - blieben weitgehend verschont.
Vielerorts begrüßen die Menschen die Regenfälle: In Griechenland hatte zuletzt die Waldbrandgefahr stark zugenommen, nachdem es längere Zeit sehr heiß und trocken war. Am vergangenen Donnerstag hatte die Feuerwehr 378 Waldbrände binnen sieben Tagen gemeldet. Nun ist diese Gefahr erstmal gebannt - stattdessen rücken die Rettungskräfte aus, um Keller leer zu pumpen. (dpa/ag)

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