PFF sauer über Bouchez-Aussagen zur DG-Autonomie

<p>MR-Chef Bouchez</p>
MR-Chef Bouchez | Foto: Photo News

Worum geht es? Bouchez hatte den Angaben zufolge erklärt: „In Belgien gibt es mehr türkischsprachige Mitbürger als die Deutschsprachige Gemeinschaft Einwohner hat“. Die PFF schreibt dazu in einer Pressemitteilung: „Diese Aussage macht deutlich, dass der Ursprung und die Entwicklung Belgiens der letzten 50 Jahre von einem Einheitsstaat hin zu einem Bundesstaat vollkommen verkannt werden.“ Dass die PFF nicht den Standpunkt von Bochez teile, „liegt auf der Hand und wurde mehrfach und wird weiterhin innerhalb der unterschiedlichen Parteigremien durch die Vertreter der PFF deutlich gemacht“, hieß es. Dass es in den wallonischen und flämischen Parteien „unterschiedliche Meinungsströmungen“ zur Zukunft Belgiens gebe, „ist bekannt und auch nicht neu“, so die PFF: „Die PFF weiß aus Erfahrung, dass es eine tagtägliche Aufgabe ist, die Interessen der deutschsprachigen Bürger Ostbelgiens zu verteidigen. Wir werden nicht müde, das auch weiterhin in den kommenden Monaten und Jahren zu tun.“ Die PFF stehe seit jeher für ein „Ostbelgien als gleichberechtigter Gliedstaat Belgiens“ ein. „Ostbelgien hat in der Vergangenheit bewiesen, dass wir in der Lage sind, unsere Zuständigkeiten effizient zu gestalten, und wir sind auch in Zukunft bereit, gewillt und in der Lage, so wie die anderen Gliedstaaten unsere Verantwortung zu übernehmen“, heißt es weiter in der Pressemitteilung, die von führenden PFF-Politikern unterzeichnet wurde. (red/sc)

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