Novak Djokovic zeigt sich in Roland Garros weiter in Topform. Der Weltranglisten-Erste aus Serbien gewann sein Achtelfinale gegen den Argentinier Diego Schwartzman mit 6:1, 6:3, 6:3 und zeigte dabei eine überzeugende Leistung. Nach 2:15 Stunden nutzte Djokovic seinen zweiten Matchball. Im Viertelfinale kommt es somit zum Klassiker gegen Rafael Nadal. Der 13-malige Paris-Champion rang den Kanadier Felix Auger-Aliassime im bislang besten Spiel des Turniers mit 3:6, 6:3, 6:2, 3:6 und 6:3 nieder und wendete ein frühes Aus bei seinem Lieblingsturnier nur mit großer Mühe ab. Nach der Partie wurde Nadal auf dem Court Philippe Chatrier gefeiert, als habe er die French Open bereits zum 14. Mal gewonnen.
Sowohl für Djokovic als auch Nadal ist es der 16. Viertelfinal-Einzug in Roland Garros. Im vergangenen Jahr hatte Djokovic auf dem Weg zum Titel seinen langjährigen Kontrahenten und Paris-Rekordsieger im Halbfinale besiegt und dessen fünften Triumph an der Seine in Serie verhindert. Djokovic peilt in der französischen Hauptstadt seinen 21. Majortitel an, mit dem er zu Nadal aufschließen würde.
Zverev gewinnt trotz 63 unerzwungener Fehler in drei Sätzen
Der deutsche Topspieler Alexander Zverev schaffte trotz eines Fehlerfestivals den Einzug ins Viertelfinale. Zverev, der mit sich selbst sichtlich unzufrieden war – er fluchte fast permanent und schmiss den Schläger durch die Gegend – setzte sich mit 7:6 (13:11), 7:5, 6:3 gegen den spanischen Qualifikanten Bernabe Zapata Miralles durch. „Er hat mich verrückt gemacht“, sagte Zverev nach der Partie, in der er 63 unerzwungene Fehler machte, und konnte schon wieder etwas lächeln: „Er ist einer der schnellsten Spieler. Ich habe kaum einen Winner geschlagen, jeder Return von ihm kam an die Grundlinie heran.“ Um das Halbfinale zu erreichen, muss sich der Deutsche aber steigern. (dpa/sid/leo)

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