Todesfahrer unter Verdacht der fahrlässigen Tötung – „Ich war in Schockstarre“
Tragödie
Lesedauer: 4 min
Der Fahrer der Todesfahrt von Strépy-Bracquegnies wird der fahrlässigen Tötung und fahrlässigen Körperverletzung mit Todesfolge im Rahmen eines Verkehrsunfalls beschuldigt. Gegen den 34-Jährigen wurde Haftbefehl erlassen, sein Beifahrer wurde unter Auflagen freigelassen. Die Ermittler gehen derzeit davon aus, dass Paolo F. unvorsichtig gefahren sei, aber keine Tötungsabsicht hatte. Dieser selbst gibt zu, deutlich zu schnell gefahren zu sein, betont aber, dass er bremste, als er von der Gruppe Karnevalisten überrascht wurde. Dies wird durch eine erste Bildanalyse bestätigt.
Das Auto des Todesfahrers: Die Fahrzeugdaten sollen für mehr Klarheit sorgen.
| Foto: belga
Am Sonntag, gegen 5 Uhr morgens, war in der Ortschaft Strépy-Bracquegnies (La Louvière) ein Auto in eine Gruppe Karnevalisten (Gilles) gerast. Sechs Menschen starben, zehn weitere wurden schwer verletzt.
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