Häufig besteht ein Migräneanfall aus vier Phasen:
1. Vorbotenphase: In dieser Phase sind u.a. Nackenschmerzen, Stimmungsveränderungen, Geruchsempfindlichkeit und erhöhte Schmerzempfindlichkeit möglich.
2. Auraphase: Kurz vor dem Kopfschmerzbeginn erleben manche Patienten eine sogenannte „Aura“. Die Wahrnehmung zackiger Lichtmuster, doppelt oder verschwommen sehen oder auch eine kurzzeitige Erblindung kann fünf bis 60 Minuten andauern. Auch Sprachprobleme können in dieser Zeit auftreten.
3. Kopfschmerzphase: Der eigentliche Migräneanfall dauert meist etwas weniger als einen Tag, kann aber bis zu drei Tage andauern. Klassische Symptome sind Übelkeit, starke pulsierende, oft einseitige Kopfschmerzen, die durch Bewegung verstärkt werden. Auch starke Licht- und Geräuschempfindlichkeit sind sehr häufig zu beobachten.
4. Rückbildungsphase: Die Schmerzen gehen zurück und die Symptome klingen ab. In dieser Zeit sind die Patienten oft sehr erschöpft und haben Schwierigkeiten, sich zu konzentrieren.
Migräne ist nicht zu verwechseln mit Spannungskopfschmerzen, Clusterkopfschmerzen oder chronischen Kopfschmerzen.
Der Patienten Rat und Treff hat zu diesem Thema für diesen Donnerstag (10. Februar) einen Online-Vortrag organisiert (19 Uhr). Dort wird Bernd Heinrichs, Anästhesist im Schmerzzentrum Aachen und spezialisiert auf Schmerztherapie, weiter auf die Thematik eingehen.
Auch individuelle Fragen können an dem Abend beantwortet werden. Anmelden können Sie sich unter Telefon: 087/55 22 88 oder per Mail: info@patientenrat.be. Das Angebot ist kostenlos. (red/sc)
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