DG-Regierung tauscht sich mit Vertretern aus Südtirol aus

Die Provinz Südtirol und die DG verbinde eine langjährige Zusammenarbeit, die auf zahlreiche Gemeinsamkeiten zurückzuführen sei, hieß es in einer Mitteilung der DG-Regierung: Beide Landesteile sind deutschsprachige Sprachminderheiten im eigenen Land und verfolgten ähnliche Ziele in Bildungs- und Kulturfragen.

Die DG-Regierung und die Landesregierung der Autonomen Provinz Bozen, wie Südtirol offiziell heißt, möchten auch weiterhin voneinander lernen und gemeinsam an Lösungsansätzen für Herausforderungen wie den Fachkräftemangel und die Förderung der Mehrsprachigkeit arbeiten. Oliver Paasch und Lydia Klinkenberg nutzten den Austausch auch, um sich bei den Ministern Achammer und Widmann über das Stipendiensystem für Gesundheitsberufe zu informieren, das in Südtirol bereits sehr erfolgreich praktiziert werde.

Die Deutschsprachige Gemeinschaft hatte bereits im letzten Jahr erklärt, ein Stipendiensystem einführen zu wollen. Angestrebt wird ein System wie in Südtirol, das so gestaltet ist, dass Studierende bestimmter Studienrichtungen ein Stipendium erhalten, insofern sie sich verpflichten, für eine festgelegte Dauer in der Region zu arbeiten. Man wolle in den kommenden Monaten weiterhin intensiv am Konzept des Stipendiensystems für Ostbelgien arbeiten, so Ministerpräsident Oliver Paasch. (red/sc)

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