Arbeitslosenzahlen in der DG bleiben stabil

<p>Das Arbeitsamt präsentierte am Freitag die neuen Beschäftigungszahlen.</p>
Das Arbeitsamt präsentierte am Freitag die neuen Beschäftigungszahlen. | Foto: David Hagemann

Insgesamt waren nach Angaben des Arbeitsamtes Ende Januar 1.110 Männer (+14 im Vergleich zu Dezember) und 1.046 Frauen (-22) als Arbeitsuchende ohne Beschäftigung eingetragen. Dies entspricht insgesamt einem leichten Rückgang um 0,4%. Im Norden Ostbelgiens waren 1.773 Personen als Arbeitsuchende eingetragen, die Arbeitslosenrate beträgt 8,0%. In den südlichen Gemeinden sind nur 383 Personen gemeldet, was eine Arbeitslosenrate von 2,6% ergibt, bei den Männern sogar nur 2,3%.

Auch in den anderen Regionen des Landes ist kaum Veränderung bei den Arbeitslosenzahlen im Vergleich zum Dezember zu verzeichnen: Auf Landesebene sind rund 8.500 Personen mehr gemeldet, was einem Anstieg um +1,9% entspricht. Insgesamt sind in Belgien zum Jahresende rund 448.000 unbeschäftigte Arbeitsuchende gemeldet. Die Arbeitslosenrate Belgiens beträgt damit 8,6%. Im Vergleich zum Vorjahr sind in Ostbelgien weiterhin sinkende Arbeitslosenzahlen zu verzeichnen. Ende Januar 2022 sind 213 Personen weniger gemeldet als zum Jahresbeginn 2021, was einem Rückgang um 9% entspricht. Hierbei ist natürlich anzumerken, dass seit März 2020 die Arbeitslosenzahlen in Ostbelgien wie auch in den anderen Regionen aufgrund der Corona-Krise deutlich gestiegen sind und erst seit dem Frühjahr 2021 die Werte wieder sinken. Dieser Rückgang ist im Norden wie im Süden Ostbelgiens festzustellen. In den Eifelgemeinden sind rund 12% weniger Arbeitsuchende gemeldet (-54 Personen), im Norden sind es rund 8% weniger (-159 Personen.)

Der Rückgang im Vergleich zum Vorjahr liegt bei allen Altersgruppen vor, besonders aber bei den Arbeitsuchenden unter 30. In dieser Gruppe sind rund 22% weniger Personen gemeldet als im Januar 2021. Knapp 66% der gemeldeten Arbeitsuchenden in Ostbelgien (1.421 Personen) beziehen Arbeitslosengeld. Weitere 7% (16 Personen) sind Jugendliche in der Berufseingliederungszeit (d.h. in dem Jahr vor dem Anspruch auf Arbeitslosengeld). 375 Arbeitsuchenden (oder 22%) beziehen Eingliederungseinkommen von einem ÖSHZ. Auch in den anderen Regionen sind Ende Januar weniger Arbeitsuchende gemeldet als im Vorjahr. Auf Landesebene beträgt der Unterschied knapp 10% (rund 48.000 Personen weniger). Besonders ausgeprägt bleibt der Rückgang mit -16% in Flandern, in Wallonien sind etwa 6% weniger Arbeit-suchende gemeldet. Weitere Informationen und Grafiken im Internet unter www.adg.be/statistik und www.ostbelgienstatistik.be. (red/sc)

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