„In Anbetracht der akuten Corona-Situation sind die Schwierigkeiten, eine solche Veranstaltung abzuhalten, derzeit zu groß“, begründete Andreas Troßmann, Geschäftsführer der Medienhaus Aachen Event GmbH, die Verschiebung ins Jahr 2023. Die Unklarheiten in Bezug auf die Entwicklung der aktuellen Omikron-Welle habe zudem viele Aussteller verunsichert. Eine Verlegung der Multithemenschau auf die zweite Jahreshälfte sei nicht möglich, hieß es. Neuer Termin für die 34. Ausgabe der Euregio-Wirtschaftsschau ist der 10. bis 19. März 2023. „Die letzten Monate waren geprägt von Optimismus, Tat- und Ideenkraft, um der Euregio-Wirtschaftsschau nach der Zwangspause in den Jahren 2020 und 2021 einen gelungenen Neustart zu ermöglichen. Das Verschieben der Messe auf das Jahr 2023 ist uns deshalb nicht leicht gefallen. Die Ausstellerinnen und Aussteller, die ihre Teilnahme für 2022 zugesichert hatten, sind über die Entscheidung bereits informiert“, sagte Messeleiter Jörg Hillemacher. Nicht verschoben werden sollen alle weiteren Veranstaltungsformate, die die Medienhaus Aachen Event GmbH in der Region ausrichtet. Das betrifft die Hochzeits- und Baumesse in Aachen, aber auch verschiedene andere Märkte, Schauen und Feste. Diese werden 2022 alle wie geplant über die Bühne gehen.
Mit 250 Ausstellern auf einer Fläche von 20.000 Quadratmetern und tausenden Besuchern täglich ist die Euregio-Wirtschaftsschau die größte Publikumsmesse vor Ort. Das zehntägige Schaufenster vieler regionaler Händler und Dienstleister mit rund anderthalb Dutzend Themenhallen und einem umfangreichen Rahmenprogramm auf dem Aachener CHIO-Gelände sollte nach zwei Pandemie bedingt ausgefallenen Ausgaben in diesem Jahr vom 18. bis 27. März in einer kompakten Version stattfinden. (red/sc)
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