Vandoorne verpasst den Sieg

<p>Stoffel Vandoorne (Mercedes) darf mit dem Saisonauftakt der Formel E-WM insgesamt zufrieden sein.</p>
Stoffel Vandoorne (Mercedes) darf mit dem Saisonauftakt der Formel E-WM insgesamt zufrieden sein. | Foto: Photo News

Zum Auftakt hätte es für den Belgier nicht besser laufen können. Er stand auf der Pole Position und führte das Rennen vor seinem Teamkollegen, dem niederländischen Titelverteidiger Nyck de Vries, an. Doch dann unterlief ihm ein entscheidender Fehler. Als er zum zweiten Mal in den so genannten Attack Modus schalten wollte, um die zwischenzeitliche Zusatzleistung von 30 kW abzurufen, verpasste er die betreffende Aktivierungszone. Der 29-jährige fiel hinter Nyck de Vries zurück und musste sich schließlich mit Rang zwei begnügen. „Ich bin natürlich etwas enttäuscht“, schlussfolgerte der Wahlmonegasse: „Allerdings ist der Doppelsieg von Mercedes ein tolles Ergebnis für uns.“ Auf dem dritten Platz landete Jake Dennis (GB) vom Andretti-BMW-Team.

Am Samstag herrschten andere Voraussetzungen. Nach einem eher mäßigen Zeitfahren musste Stoffel Vandoorne (Mercedes) vom zwölften Startplatz ins Rennen gehen, konnte sich aber dank einer beherzten Aufholjagd noch bis auf Rang sieben steigern: „Wir haben den Schaden begrenzt.“ Teamkollege Nyck de Vries konnte als Polesetter die Spitze nicht halten und wurde nach einigen haarigen Attacken seiner Verfolger bis auf den zehnten Platz durchgereicht. Es gewann der Schweizer Edoardo Mortara im Venturi-Mercedes vor dem Niederländer Robin Frijns im Audi-Kundenteam Envision und dem Brasilianer Lucas di Grassi im zweiten Venturi. Der Deutsch-Belgier André Lotterer (Porsche) wurde Vierter. Venturi-Teamchef, der Belgier Jérôme d‘Ambrosio, war begeistert: „Wir wussten, dass wir das Tempo hatten, um auf‘s Treppchen zu fahren. Das ist die Belohnung für die harte Arbeit des ganzen Teams.“ (hs)

Kommentare

Kommentar verfassen

0 Comment