Jetzt wartet Abstiegskampf: AS Eupen verliert gegen Standard Lüttich

<p>Jetzt wartet Abstiegskampf: AS Eupen verliert gegen Standard Lüttich</p>
Foto: David Hagemann

Somit muss die AS Eupen weiter auf den ersten „Dreier“ seit dem 11. Dezember warten. In der Tabelle wird die Luft im schlimmsten Fall immer dünner. Am Wochenende wartet ein enorm wichtiges Spiel gegen Seraing, das am Mittwochabend noch auf Beerschot trifft und die Lücke auf Eupen auf bis zu vier Punkte verkürzen kann.

AS Eupen 0:2 Standard Lüttich

Gegen Standard Lüttich überraschte der aus der Quarantäne zurückgekehrte AS-Cheftrainer Stefan Krämer mit seiner Startelf: Im Tor stand Manaf Nurudeen, während Angreifer Smail Prevljak und Mittelfeldspieler Jens Cools zunächst auf der Bank saßen.

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Vor leeren Tribünen übernahm Standard Lüttich in der Anfangsphase schnell die Kontrolle. Aus ihrem Ballbesitz machten die „Rouches“ zunächt aber nichts – die erste Chance hatte Eupen: In der 15. Minute rauschte ein Schuss von N´Dri am Tor vorbei.

Fünf Minuten später fehlten dann Standard Lüttich nur wenige Zentimeter zur Führung, als Emond nach einer Unsicherheit in der Eupener Abwehr an der Latte scheiterte. Glück für Eupen, zumal Muleka den Nachschuss nur knapp über das Tor köpfte. Standard blieb nun zunächst gefährlicher: In der 26. Minute verspielte Magnée den Ball an Muleka, ehe Emond über das Tor schoss.

Foto: David Hagemann

Nach einer halben Stunde drängte auch Eupen zum ersten Mal: Erst verfehlte N´Dri das Ziel nach einem guten Angriff über Lambert und Peeters. Sekunden später knallte Peeters einen Distanzschuss nur Zentimeter am Tor vorbei.

Bis zur Pause blieb Standard Lüttich nicht nur bei mehr Ballbesitz, sondern nutzt ihn schlussendlich auch. In der 45. Minute sahen AS-Verteidiger Beck und Torwart Nurudeen nach einer Ecke nicht gut aus. Emond traf aus kurzer Distanz zum unter dem Strich verdienten 0:1.

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Nach der Pause musste Eupen wechseln: Kapitän Amat wurde von Teddy Alloh ersetzt. Auf dem Platz passierte nach dem Seitenwechsel nur wenig. Bis auf einen Abschluss von Donnum kam keine der beiden Mannschaften zu Torchancen. Mit der Hoffnung auf einen (späten) Treffer brachte Eupen nach etwas mehr als einer Stunde Smail Prevljak in die Partie. Und der Angreifer wurde sofort gefährlich: In der 69. Minute wurde sein Schuss geblockt, ehe Lambert aus der zweiten Reihe knapp verfehlte.

Foto: David Hagemann

Eupen war nun besser im Spiel und kam zu weiteren Chancen: In der 71. Minute scheiterte Prevljak an Bodart, ehe Beck der Ball vor dem gegnerischen Tor versprang. Der AS lief nun die Zeit davon. Zum Ausgleich kamen die Ostbelgier nicht mehr, stattdessen kassierten sich in der 90. Minute das 0:2. Dragus traf aus abseitsverdächtiger Position zur Entscheidung. (mn)

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