Europas Währungshüter rechneten zuletzt im Gesamtjahr mit einer Inflationsrate von 3,2 Prozent im Euroraum. Im Dezember 2021 hatte die Teuerungsrate im gemeinsamen Währungsraum der 19 Länder mit 5,0 Prozent nach Angaben des Statistikamtes Eurostat den höchsten Stand seit der Einführung des Euro erreicht. Vor allem der starke Anstieg der Energiepreise und Lieferengpässe heizten die Inflation an.
Die Notenbank strebt im gemeinsamen Währungsraum eine jährliche Teuerungsrate von zwei Prozent an und ist zumindest zeitweise bereit, ein moderates Über- oder Unterschreiten zu akzeptieren. Kritiker werfen der EZB vor, mit ihrer ultralockeren Geldpolitik die Teuerung anzuheizen, die sie eigentlich im Zaum halten will. (dpa/jod)
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