Topfavoriten Spanien, Frankreich und Dänemark geben sich keine Blöße

<p>Kentin Mahé (am Ball) und die Franzosen bezwangen Kroatien.</p>
Kentin Mahé (am Ball) und die Franzosen bezwangen Kroatien. | Foto: belga

Spanien, Europameister von 2018 und 2020, setzte sich am Donnerstagabend in Bratislava zum Auftakt des Turniers mit 28:26 (14:11) gegen Tschechien durch. Die Spanier könnten in diesem Jahr als erste Mannschaft der EM-Geschichte zum dritten Mal in Serie den Titel gewinnen.

Olympiasieger Frankreich besiegte später am Abend Kroatien im Topspiel des ersten Tages mit 27:22 und legte den Grundstein für den Erfolg bereits in der Anfangsphase. Über ein 4:1 und ein 7:2 führten die nicht komplett überzeugenden Franzosen nach knapp 20 Minuten mit 9:4. Die Kroaten, mindestens zu Turnierbeginn ohne ihren corona-positiven Topstar Domagoj Duvnjak, kamen sehr schleppend in die Partie, kämpften sich in den Schlussminuten der ersten Halbzeit aber in das Duell zweier Favoriten rein. Der Pausenstand von 11:13 las sich aus kroatischer Sicht wesentlich beruhigender als so mancher früherer Zwischenstand.

Eine erste Führung konnten sie sich allerdings auch zu Beginn des zweiten Durchgangs nicht erarbeiten, stattdessen hielten Kentin Mahé und Co. ihren Vorsprung (17:14, 39.). Eine knappe Viertelstunde vor Schluss, „zerstörten“ sich die Kroaten das Spiel durch zwei Zeitstrafen sowie eines rüden Fouls – Mandic kassierte für einen Schlag ins Gesicht seines Gegners die blaue Karte – gewissermaßen selbst. Es regnete nun Zwei-Minuten-Strafen, während Frankreich weiter knapp vorne lag (22:19). Das 24:20 durch Nikola Karabatic und der folgende Wurf ins verwaiste kroatische Tor waren sechs Minuten vor Schluss die Vorentscheidung.

Auch die Dänen um Superstar Mikkel Hansen begannen das Turnier ohne große Startschwierigkeiten. Sie gewannen gegen Montenegro deutlich mit 30:21. (tf)

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