„Wenn man weiß, dass eine Wohnung in der Gemeinde Nieuwpoort zum Beispiel schon locker um die 400.000 Euro kostet, ist eine Steigerung von 11 Prozent natürlich nicht zu unterschätzen“, sagt ERA-Geschäftsführer Johan Krijgsman. „Die Küste gewinnt stark an Popularität, ein Effekt, der durch die Corona-Pandemie deutlich verstärkt wurde.“
Die Nachfrage sei demnach auch aufgrund der Erhöhung der Registrierungsgebühren für Zweitwohnungen, die am 1. Januar 2022 in Kraft getreten ist, gestiegen. Viele Menschen wollten ihre Abschlüsse noch vor dem Jahreswechsel tätigen, heißt es.
Aus dem jährlichen Barometer, das im Jahr 2005 zum ersten Mal durchgeführt wurde, ist derweil auch ersichtlich, dass Wohnungen an der Küste schneller ihren Besitzer wechseln. „Nach dem ersten Lockdown hat es einen Ansturm gegeben“, sagt Krijgsman. „Im vergangenen Jahr sind Wohnungen an der Küste sogar 31 Prozent schneller verkauft worden als im Jahr 2020, während die Küste früher viel langsamer war als das Landesinnere. Wenn jetzt etwas Schönes zum Verkauf angeboten wird, ist es sofort weg.“
Der Analyse zufolge würden Haussucher auch immer weniger über den Preis verhandeln: Im Jahr 2021 seien durchschnittlich 96,5 Prozent des Angebotspreises gezahlt worden. (belga/calü)
Kommentare
Kommentar verfassen