Die auch in Ostbelgien angelaufene Impfkampagne bei Kindern hat den zuständigen Ausschuss im Parlament der DG (PDG) bei der öffentlichen Regierungskontrolle am Mittwochnachmittag beschäftigt. Alfons Velz (ProDG), Jolyn Huppertz (CSP) und Diana Stiel (Vivant) stellten dazu Fragen an Gesundheitsminister Antonios Antoniadis (SP). Kinder zwischen fünf und elf Jahren können jetzt mit einem angepassten Impfstoff von Pfizer geimpft werden. „Die Impfung ist für die Kinder, gemäß den Kinderrechten, lediglich ein Angebot. Es gibt weder eine Pflicht noch irgendwelche Nachteile für den Fall, dass man das Angebot ausschlägt. Außerdem sind Kinder in Belgien vom CST befreit“, erklärte Minister Antoniadis.
Kommentare
Antoniadis: "Aktuell liegen KEINE INFORMATIONEN oder Entscheidungen hinsichtlich einer Booster-Impfung von Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren vor."
Im Falle einer ordnungsgemäßen klinischen Studie bzgl. der Wirksamkeit und Sicherheit der Impfung bei Kindern wäre genau diese Frage vorab geklärt worden. Dass nun derlei Informationen eben nicht vorliegen beweist, dass die (Kinder)Impfung noch in der Versuchsphase steckt. Wer diese also bereits jetzt so vehement propagiert, muss sich in der Tat möglicherweise dafür „irgendwann verantworten müssen“ (Velz).
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