Wie der flämische Rundfunk (VRT) berichtet, liegen dem Staatssekretär Informationen der Sicherheitsdienste vor, aus denen Anzeichen für eine ernsthafte Gefahr für die nationale Sicherheit hervorgehen.
Die Entscheidung, Mohamed Toujgani die Aufenthaltsgenehmigung zu entziehen, stammt bereits vom 12. Oktober 2021. Sie wurde aber jetzt erst offiziell bekannt. Gegen Toujgani, der nicht nur die belgische, sondern ebenfalls die marokkanische Staatsangehörigkeit besitzt, wurde ein zehnjähriges Einreiseverbot verhängt. „Damit wollen wir ein Zeichen setzen. Diejenigen, die Hass säen, unsere Gesellschaft spalten und unsere Sicherheit bedrohen, sind in unserem Land nicht willkommen. Nicht heute, aber auch nicht in den nächsten Jahren“, reagierte Sammy Mahdi auf Nachfrage des flämischen Rundfunks.
Toujgani, der seit fast 40 Jahren in Belgien lebt und von Experten als einer der einflussreichsten Prediger des Landes angesehen wird, hat gegen das Urteil bereits Berufung eingelegt. (belga/calü)
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