EU-Dienst: Vergangene sieben Jahre waren heißeste bisher gemessene

<p>Frauen erfrischen sich in einem Brunnen in der Innenstadt von Mailand.</p>
Frauen erfrischen sich in einem Brunnen in der Innenstadt von Mailand. | Foto: dpa

In Europa wurde aber der wärmste Sommer seit Beginn der Aufzeichnungen gemessen - knapp vor den Sommern von 2010 und 2018. Dabei stach die auf Sizilien gemessene Rekordtemperatur von 48,8 Grad besonders hervor. Sie lag 0,8 Grad über dem vorherigen Europa-Rekord. Außerdem war 2021 von Extremwetter-Ereignissen geprägt - wie den Fluten, die auch Ostbelgien schwer trafen. An der Westküste der USA und in Kanada wüteten erneut Waldbrände, die nicht nur Landstriche verwüsteten, sondern auch die Luftqualität massiv verschlechterten. „Diese Ereignisse sind eine dringliche Erinnerung an die Notwendigkeit, unsere Lebensweise zu ändern, entscheidende und effektive Schritte in Richtung einer nachhaltigen Gesellschaft zu unternehmen und die Treibhausgas-Emissionen zu senken“, sagte Carlo Buontempo, der Direktor des europäischen Klimawandeldienstes. Die Copernicus-Aufzeichnungen gehen bis auf das Jahr 1979 zurück. Der Klimawandeldienst (C3S) nutzt zudem Aufzeichnungen von Bodenstationen, Ballons, Flugzeugen und Satelliten, die bis 1950 zurückreichen. Dieses Bild vom August 2021 stammt aus der Mailänder Innenstadt. (dpa/sc)

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