1,1 Millionen Euro für Pilotprojekte in den DG-Gemeinden

<p>Das Bild entstand bei der Vorstellung des Energie- und Klimaplans</p>
Das Bild entstand bei der Vorstellung des Energie- und Klimaplans | Foto: David Hagemann

2018 verabschiedeten DG und Gemeinden den ersten integrierten Energie- und Klimaplan mit dem Ziel, die CO2-Emissionen in der DG bis 2030 um 50 Prozent und bis 2050 um 100 Prozent zu senken. 181 Millionen sieht die Regierung für die Umsetzung entsprechender Klimaprojekte vor. 1,1 Millionen Euro sollen in Pilotprojekte der Gemeinden investiert werden, heißt es in einer Mitteilung.

„Der Schutz des globalen Klimas gehört zu den bedeutendsten Herausforderungen unserer Zeit. Die Gemeinden verfügen hier aufgrund ihrer Zuständigkeiten über wichtige Hebel. Durch das neue Zuschusssystem wollen wir sie konkret und substanziell dabei unterstützen, Energie- und Klimaprojekte vor Ort voranzutreiben“, so Ministerpräsident Oliver Paasch (ProDG). Über das neue Zuschusssystem sollen einerseits Personal- und Funktionskosten zur Durchführung von Studien, Entwicklung von Monitoringtools, Sensibilisierungsmaßnahmen, Weiterbildungsmaßnahmen und die Weiterentwicklung gemeindespezifischer Aktionspläne gefördert werden. Andererseits könnten die Gemeinden Zuschüsse für konkrete Investitionsprojekte erhalten. Im Bereich erneuerbare Wärme seien zum Beispiel Projekte zur Trocknung von Biomasse, Hackschnitzelgewinnung oder zum Wärmepumpeneinbau bezuschussbar. Im Bereich nachhaltige Mobilität könnten Projekte zum Bau von Elektroladesäulen für Fahrzeuge und Fahrräder, intelligente Beleuchtung, Fahrradabstellanlagen oder E-Bikesharing-Infrastruktur gefördert werden. Bis zum 15. Februar können die Gemeinden ihre Anträge für individuelle oder gemeindeübergreifende Vorhaben einreichen. Bereits im Frühjahr 2022 könne mit der Umsetzung von Projekten begonnen werden. (red/sc)

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