Das Kabinenpersonal war am Montagmorgen in einen 24-Stunden-Streik getreten. Etwa die Hälfte der geplanten 116 Flüge fielen im Zuge der Protestaktion aus und 3.500 Passagiere waren davon betroffen. Brussels Airlines bezifferte den Schaden auf etwa 2,5 Millionen Euro.
Mit der Arbeitsniederlegung wollten die Gewerkschaften die Geschäftsführung unter Druck setzen und dazu anregen, mehr Respekt für den übermäßigen Arbeitsdruck und das Wohlergehen des Personals aufzubringen. Darüber hinaus wurde gefordert, sich an Vereinbarungen aus dem kollektiven Arbeitsabkommen zu halten.
Auch am Dienstag gab es einige Verzögerungen mit Flügen von Brussels Airlines. Diese hätten aber nichts mit dem Streik zu tun, sondern würden lediglich mit den Wetterverhältnissen zusammen hängen, wie eine Unternehmenssprecherin versicherte. Demnach müssten einige Maschinen wegen der Kälte vor dem Start erst noch enteist werden. (belga/calü)

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