Lasst Kriminelle nicht unser Zusammenleben zerstören

<p>Oliver Paaschs Mitwirken an den Coronamaßnahmen ist der wahrschenliche Grund für das Geschmiere am St.Vither Triangel. Die politische Auseinandersetzung sollte auch außerhalb des Parlamentes mit und nur mit Argumenten geführt werden. Hassrede, Verleumdung, Sachbeschädigung und vor allem die vorsätzliche Gefährdung von Menschenleben haben hier keinen Platz.</p>
Oliver Paaschs Mitwirken an den Coronamaßnahmen ist der wahrschenliche Grund für das Geschmiere am St.Vither Triangel. Die politische Auseinandersetzung sollte auch außerhalb des Parlamentes mit und nur mit Argumenten geführt werden. Hassrede, Verleumdung, Sachbeschädigung und vor allem die vorsätzliche Gefährdung von Menschenleben haben hier keinen Platz. | Foto: Photo News

Die letzten Jahre, auch in Ostbelgien, haben zu einer zunehmenden Verhärtung der unterschiedlichen Positionen geführt.

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Kommentare

  • Eine Frage:
    Welches sind die „nachvollziehbaren und reflektierten“ Gründe, die die Skepsis gegenüber einer Impfung rechtfertigen?

    Meinem Wissensstand zufolge, senkt die Impfung das Risiko einer Infektion und das Risiko, das Virus weiter zu tragen.
    Die Impfung senkt in erheblichem Maße das Risiko einer Hospitalisierung und in noch größerem Maße das Risiko einer schweren Erkrankung und einer notwendigen intensivmedizinischen Behandlung.
    Die Risiken von ernsten Nebenwirkungen einer Impfung sind exponentiell geringer als die Folgen einer Covid19-Erkrankung.
    Bei den hochansteckenden Delta- und möglicherweise Omicron-Varianten sollte sich niemand in die trügerische Sicherheit wiegen, das Virus würde einen Bogen um ihn machen. Dies wird nicht geschehen. Mittelfristig wird jeder mit dem Virus in Berührung kommen.

    Es ist richtig, die Impfung bietet keinen 100% Schutz zumal bei nachlassender Wirkung und auch eine prozentual geringe Anzahl Impfdurchbrüchen belastet die Gesundheitssysteme, wie wir jetzt sehen. Eine Auffrischimpfung ist deshalb notwendig, um sich und andere bestmöglich zu schützen. Dies ist bei einer Influenza-Impfung nicht anders. Auch die hält nur wenige Monate.

    Ich bin gegen eine „Culpabilisierung“ der Menschen, die sich gegen eine Impfung entscheiden. Viele dieser Entscheidungen beruhen jedoch auf falschen, in den „sozialen“ Medien kursierenden Informationen und sind Folge der Manipulation von Scharlatanen und besessenen Querdenken.

    Zu einem Zeitpunkt,
    - wo wir noch nicht wissen, wie oft eine Auffrischimpfung nötig ist;
    - wo eine neuen Corona-Variante im Anmarsch ist, von der wir noch nicht wissen, ob und wann sie sich durchsetzen wird;
    - wo wir nicht wissen, wie die jetzigen Impfstoffe gegen Omicron wirken (eine Grundschutz bleibt wohl zumindest erhalten);

    sollte man die Diskussion über eine Impfpflicht vorläufig einstellen und stattdessen die Menschen informieren und motivieren, sich impfen zulassen.

    Der Leserbrief im GE „Lassen sie sich impfen“ sollte auch diejenigen nachdenklich stimmen, die glauben, „nachvollziehbare und reflektierte“ Gründe gegen die Impfung zu haben.

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