Akte „United Telecom“ vor Abschluss: Anbieter erstattet Mehrkosten

<p>United Telecom hat eingelenkt.</p>
United Telecom hat eingelenkt. | Bild: David Hagemann

Der Telekommunikationsanbieter United Telecom hatte einen seiner Dienste im Sommer eingestellt, ohne die Kunden darüber zu informieren, woraufhin Telefongespräche fortan automatisch zu einem Höchsttarif über Proximus berechnet wurden. Auf diese Weise kamen horrende Summen, teils von mehreren hundert Euro, zusammen, während die Telefonrechnung der nichtsahnenden Betroffenen zuvor kaum mehr als 30 Euro betragen hatte. Nachdem United Telecom zunächst wochenlang nicht auf Schreiben der VSZ reagiert hatte, hat es inzwischen eine Einigung gegeben: Der Anbieter entschädigt die Betroffenen für die entstandenen Mehrkosten. „Das bedeutet, dass United Telecom den Betrag für den Verbrauch, den Proximus den Kunden in Rechnung gestellt hat, abzüglich eines Durchschnitts ihrer monatlichen Kosten, als Gutschrift erhalten, die mit folgenden Rechnungen verrechnet wird“, präzisiert Françoise Demonty von der VSZ. Inzwischen bietet United Telecom besagten Dienst wieder an. Betroffene, die zwischenzeitlich (gezwungenermaßen, damit nicht noch mehr Kosten entstehen) den Anbieter gewechselt haben, erhalten die Gutschrift in Form einer Rückerstattung auf ihr Bankkonto – frühestens jedoch im Dezember.

Insgesamt hatten sich 26 Betroffene hilfesuchend an die Verbraucherschutzzentrale Ostbelgien gewandt. Auch der Mediator für Telekommunikation war als Vermittler eingeschaltet worden. (sue)

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