N-VA möchte offizielle Anerkennung von Sternenkindern möglich machen

<p>N-VA möchte offizielle Anerkennung von Sternenkindern möglich machen</p>
Illustrationsbild: dpa

„Die Mindestgrenze von 140 Tagen ist aus emotionaler Sicht eine völlig willkürliche und sogar unnötige Entscheidung“, sagt Van Vaerenbergh. „Wer sich jahrelang auf ein Kind freut und es dann während der Schwangerschaft verliert, dem ist eine vorgeschriebene Mindestdauer der Schwangerschaft egal. Indem wir keine Untergrenze mehr vorsehen und alle Sternenkinder anerkennen, wollen wir den Eltern helfen, ihre Trauer zu verarbeiten und den Trauerprozess unterstützen.“

Außerdem möchte sie betroffenen Eltern die Wahl lassen, ob sie ihr Kind mit einem Vornamen und/oder Familiennamen anmelden wollen oder nicht, ohne dies mit rechtlichen Konsequenzen zu verknüpfen. „Auf diese Weise kann der Vater das Kind auch anerkennen, wenn die Eltern nicht verheiratet sind. Das gibt auch den Vätern die Möglichkeit, ihrer Trauer einen Platz zu geben.“ (belga/sue)

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