Bereits 1923 gab es politisch motivierte Überlegungen, das Bistum Eupen-Malmedy aufzulösen. Es war gar davon die Rede, den südlichen Teil dem Bistum Namur unterzuordnen. „Dem schob der Vatikan einen Riegel vor, nach dem Motto: Die drei Dekanate sind als Einheit von Deutschland zu Belgien gekommen und sollen es auch bleiben“, geht Wilfried Jousten schließlich auf das Ende des Sonderbistums ein: Das Sondergouvernement Baltia existierte ab 1925 nicht mehr. Es gab also keinen Grund, die kirchenrechtliche Sondersituation beizubehalten. Die Auflösungsbulle ist auf April 1925 datiert, wurde aber erst im Herbst umgesetzt. Veröffentlicht wurde sie übrigens nie, um das Thema in der Bevölkerung nicht hochkochen zu lassen. Damit endete die Zeit des Bistums Eupen-Malmedy. Die Bezeichnung „Kathedrale“ ist aber bis heute geblieben.
24 Mädchen und Jungen erlebten einen schönen Tag in Büllingen.
| Foto: Veranstalter
Mit einem frisch durchdachten Konzept startete die AG Jugend nach einer einjährigen Pause nochmal durch.
Jetzt weiterlesen – und noch viele weitere Artikel…
Mit dem Basic-Abo haben Sie Zugang zu allen Artikeln bereits ab
9 € pro Monat!
Kommentare
Kommentar verfassen
0 Comment
Sie müssen angemeldet sein, um zu kommentieren.
AnmeldenRegistrieren