Wie der Pressesprecher der Hochschule am Mittwoch gegenüber der Nachrichtenagentur Belga bestätigte, habe sich bei einem „À Fonds“-Wettbewerb in der Lunge des Mädchens Flüssigkeit angesammelt, woraufhin die Rettungsdienste alarmiert worden seien. Die zuständigen Ärzte hätten die aus der Gemeinde Fleurus stammende Frau daraufhin in ein künstliches Koma gesetzt. Nach Angaben des HELHa-Sprechers sei die junge Frau mittlerweile aus dem Koma erwacht „und völlig außer Gefahr“. „Sie sollte das Krankenhaus in den nächsten 48 Stunden verlassen können“, hieß es.
Nach Angaben der Hochschulleitung, die sich mit den Verantwortlichen der Taufveranstaltung getroffen habe, soll die ausgearbeitete Taufcharta eingehalten worden sein. „Der Zeitplan für die Aktivitäten wurde vorab an die Schulleitung geschickt. Wie im Vertrag vorgesehen, waren die Taufpaten und Leiter des Cercles zum Zeitpunkt der Veranstaltung nüchtern. Die für die Sicherheit verantwortlichen Personen waren zudem gut gekennzeichnet und trugen ihren Teil zur Rettung bei, indem sie den Notruf verständigten.“ Auch deshalb habe die Staatsanwaltschaft keine Ermittlung eingeleitet.
Bevor das junge Mädchen in Schieflage geriet, habe es keinerlei Anstände gemacht. „Sie hat auch nicht den Wunsch geäußert, die Taufe zu unterbrechen, denn sonst wäre alles wie in der Charta vorgesehen unterbrochen worden“, so der Sprecher.
Aus Respekt vor dem Opfer wurden vorläufig alle Taufaktivitäten an der HELHa ausgesetzt. Sobald das Mädchen vollständig genesen sei, sollen die Taufevents wieder anlaufen. (belga/calü)

Kommentare
Krankes Belgien und das nach dem Fall in Flandern! Total durch sind die belgischen akademischen Eliten!
Kommentar verfassen
1 Comment
Sie müssen angemeldet sein, um zu kommentieren.
AnmeldenRegistrieren