Rodter Schützen ermittelten Könige

<p>Die Rodter Würdenträger ließen sich feiern.</p>
Die Rodter Würdenträger ließen sich feiern. | Foto: privat

Auch nach der langen coronabedingten Schießabstinenz zeigten alle Teilnehmer, dass sie das Schießen und die Treffsicherheit noch nicht verlernt haben.

Bei der Jugend traten fünf Nachwuchsathleten mit dem Luftgewehr zum Wettstreit auf eine Holzvogel-Silhouette an. In einem langen spannenden Kampf gelang es Lennox Wiesemes mit dem 221. Schuss, der schon seit einiger Zeit arg schwankende Silhouette der Garaus zu machen und sich somit nun seinen dritten Prinzentitel zu sichern.

Den mit dem Kleinkaliber-Gewehr ausgetragenen Kampf um den diesjährigen Schützenkönigstitel, zu dem 17 Mitglieder antraten, eröffnete der seit 2018, somit wohl am längsten in der Vereinsgeschichte amtierende Schützenkönig, George Masset, um 14.35 Uhr. Und gleich ging‘s zur Sache. Denn bereits mit dem 17. Schuss trennte Vereinsschriftführer Alfred Kalbusch den linken Flügel vom Rumpf ab. Mit dem 25. Schuss, also nur 8 Schüsse später konnte Marie Hoffmann, die dem Verein erst kürzlich betrat, den rechten Flügel abschießen. Der Kopfschmuck des hölzernen Gesellen, auch Sträußchen oder Krone genannt, zeigte sich äußerst hartnäckig. Denn erst mit dem 98. Schuss gelang Lothar Peters dessen Abschuss.

Nun ging der eigentliche Kampf um den Rumpf des in den Landesfarben strahlenden Holzvogels von der Stange zu hieven. Nach vielen Stunden intensivem Kugelhagel begann auch er nun langsam zu wanken. Um 17.15 Uhr stürzte er schließlich mit dem 323. Schuss von der Stange und brachte Louis Philippon nach erst zwei Jahren Mitgliedschaft seinen ersten Königstitel ein.

Gemeinsam mit Partnerin Emilie und Adjutant Christoph Nelles, geht er nun als 64. Schützenkönig in die Annalen des Kgl. Schützenvereines St.Paulus Rodt ein. (hori)

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