Vivant hinterlegt Resolutionsvorschlag zum Verbot einer Impfpflicht

<p>Vivant hinterlegt Resolutionsvorschlag zum Verbot einer Impfpflicht</p>
Illustrationsbild: dpa

„Dieser Resolutionsvorschlag richtet sich gegen einen Impfzwang, eine Impfpflicht und jegliche Benachteiligung, in welcher Art und Weise auch immer, von Menschen, die nicht geimpft sind. Die Initiatoren und Unterzeichner dieses Resolutionsvorschlags fordern, dass die Entscheidung über eine Impfung eine höchst persönliche ist und bleiben muss und nicht von staatlicher Seite vorgeschrieben und direkt oder indirekt erzwungen werden kann“, heißt es dazu in einer Pressemitteilung.

Der derzeitige Umgang mit der Impfung habe „zu einer weiteren Spaltung unserer Gesellschaft geführt, die mit einer Verurteilung und Gefahr der Ausgrenzung der Nicht-Geimpften einhergeht. Statt auf eine eigene Meinungsfindung wird viel mit Verbreitung von Angst gearbeitet und letztlich auf Zwang gesetzt“, heißt es weiter. Es bedarf demnach einer „offenen und wertschätzenden Diskussion, auch mit kritischen Experten“.

„Es gibt noch viele zu klärende Aspekte zu den verwendeten Impfstoffen. Wir sollten viel besser über ihre Wirkungsweise und auch Langzeitnebenwirkungen Bescheid wissen. Insbesondere Kinder, mit ihrem niedrigen Risiko, schwer zu erkranken, und Schwangere sollten dem auf keinen Fall ausgesetzt sein. Es ist höchst bedenklich, dass Menschen, die solche realistische Kritik äußern, von der Politik zu verantwortungslosen Personen deklariert werden“, kritisiert Vivant.

Der Druck, der hier politisch ausgeübt werde, sei im Verhältnis zur Gefährdung nicht stimmig. Demnach sei es „völlig legitim“, sich gegen unzureichend getestete bzw. noch in der Testphase befindliche Impfstoffe auszusprechen, deren Wirksamkeit nicht zuverlässig wissenschaftlich nachgewiesen sei. „Die Menschen haben das Recht, über ihren Körper zu bestimmen und medizinische Behandlungen abzulehnen, wenn sie es für richtig halten. Der Mensch hat das Recht ‘Nein’ zu sagen, wenn seine Würde, seine Integrität und seine körperliche Autonomie verletzt werden. Es ist sein Körper und er hat das Recht zu wählen.“

Weiter heißt es, dass langfristige sowie generationelle Auswirkungen unbekannt seien: „Die durch diese Gentherapie verursachte Deregulierung der natürlichen Immunität ist unbekannt. Viele Schäden sind der Öffentlichkeit nicht bekannt, da die Berichterstattung über unerwünschte Ereignisse verspätet, unvollständig und von Land zu Land uneinheitlich ist.“

Nachfolgend führt die Vivant-Fraktion diverse Studien auf, um ihre Forderung zu untermauern. (red/sue)

Kommentare

  • Herr Leonard

    Ich kann ihnen nur zustimmen. Leider werden Kommentare wo man Herrn Schmitz kritisiert vom Grenz-Echo nicht veröffentlicht. Sehr eigenartig-

  • Sehr geehrter Herr Leonard,

    Das PEI spricht in der Tat von 48 Fällen wo "ein ursächlicher Zusammenhang mit der jeweiligen COVID-19-Impfung für möglich oder wahrscheinlich“ gehalten wird. Es ist nun nicht klar, ob das PEI nur diese Fälle gründlich untersucht hat.

    Denn was ein wenig wundert, ist die Besprechung der verbleibenden 1200 Todesfälle. Hier verweist das PEI kurzerhand auf eine fehlende auffällige Übersterblichkeit innerhalb einer Vergleichsperiode von 30 Tagen. Zum Einen wird nicht gesagt, welche 30 Tage verglichen wurden und zum Anderen werden übers Jahr in der betroffenen Altersgruppe (älter als 12 Jahre) in Deutschland knapp 980.000 Sterbefälle erwartet. Dass nun weitere potentielle 1250 Impftote (im Vergleich zu 980.000) alleine keine statistische Auffälligkeit ergeben können, leuchtet ein. Daraus zu schließen, dass diese 1200 Todesfälle nicht mit der Impfung zusammenhängen (können), finde ich gelinde gesagt „optimistisch“.

  • Zur Desinformations- und Verunsicherungskampagne der ostbelgischen Querdenker-Aktivisten folgende Bemerkungen:

    1. Das genannte Paul-Ehrlich-Institut bemerkt einleitend zur Erfassung der Verdachtsfälle nach einer Corona-Impfung:
    „Das Melden von Verdachtsfällen von Nebenwirkungen ist eine zentrale Säule für die Beurteilung der Sicherheit von Arzneimitteln. So können zeitnah neue Signale detektiert und das Nutzen-Risiko-Profil der Impfstoffe kontinuierlich überwacht werden. Dabei ist jedoch zu beachten, dass auch Reaktionen in zeitlicher Nähe zu einer Impfung nicht unbedingt im ursächlichen Zusammenhang mit einer Impfung stehen müssen.“

    2. G. Schmitz definierte eine Pandemie wiederholt mit dem Vorhandensein einer Übersterblichkeit: Keine Übersterblichkeit - keine Pandemie.
    Abgesehen davon, dass dies eine völlig abwegige Sicht auf pandemisches Infektionsgeschehen ist, warum benutzt Schmitz diese Formel nicht zur Beurteilung der Todesfälle in einem zeitlichen Zusammenhang mit der Impfung?
    Keine Übersterblichkeit - keine Todesfälle in ursächlichem Zusammenhang mit der Impfung.

    3. Um nicht diese einfältige Sichtweise des Herrn Schmitz zu übernehmen sei auf eine Untersuchung des PEI verwiesen, die rund 1250 Todesfälle in einem zeitlichen Zusammenhang mit der Impfung untersucht hat. In 48 Fällen hält das PEI einen "ursächlichen Zusammenhang mit der jeweiligen COVID-19-Impfung für möglich oder wahrscheinlich"

    4. Gemessen an den rund 45 Millionen geimpften Bundesbürgern beläuft sich die „mögliche bzw. wahrscheinliche“ Sterblichkeitsrate im Zusammenhang mit einer Corona-Impfung auf 0,0001%.
    Bei der angeführten Gesamtzahl der Sterbefälle in einem zeitlichen (nicht kausalen) Zusammenhang mit der Impfung würde die Sterblichkeitsrate 0,003% betragen.

    5. Bei den Verdachtsfällen (!) schwerwiegender unerwünschter Nebenwirkungen beträgt die Quote gemessen an der Gesamtzahl in Deutschland geimpften Personen 0,03%.

    6. Die Fallsterblichkeitsrate im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion beträgt weltweit durchschnittlich 2,88%, in Deutschland 2,28%. Angesichts einer hohen Dunkelziffer der Infektion wird die Sterblichkeitsrate auf rund 0,5% geschätzt.

    7. Vergleicht man die Sterblichkeitsrate im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion mit der Sterblichkeitsrate im Zusammenhang mit einer Impfung wird deutlich, dass das Risiko bei einer Infektion im wahrscheinlichsten Fall 5000 mal höher liegt (0,5% zu 0,0001%). Selbst bei Berücksichtigung aller Todesfälle ist das Risiko einer Infektion immer noch 170 mal höher. (Je nach Alter besteht selbstverständlich ein höheres bzw. niedrigeres Risiko. An dem grundsätzlich erheblich höheren Risiko einer Infektion ändert dies nichts)

    8. Nicht die Informations- bzw. Impfkampagne der öffentlichen Einrichtungen sind Propaganda sondern die tägliche zwanghafte, seit anderhalb Jahren von den Querdenkern um Joseph Meyer und Gerhard Schmitz betriebene Kampagne, mit dem Ziel, Menschen zu desinformieren und zu verunsichern.

  • Auszüge aus aktuellem Sicherheitsbericht des Paul-Ehrlich-Instituts zu den Verdachtsfallmeldungen in Deutschland bzgl. der Verabreichung von Corona-Impfstoffen:

    a) „In 15.122 Verdachtsfällen wurden schwerwiegende unerwünschte Reaktionen gemeldet.“

    b) „In 1.450 Verdachtsfallmeldungen wurde über einen tödlichen Ausgang in unterschiedlichem zeitlichem Abstand zur Impfung berichtet.“

    https://www.pei.de/SharedDocs/Downloads/DE/newsroom/dossiers/sicherheits...

  • Ich kann nur hoffen, dass die DG-Parlamentarier bei der Begutachtung des Vivant-Resolutionsvorschlags ihrem Gewissen folgen und nicht allzu sehr auf die Umfrage schielen, laut derer eine große Mehrheit der Belgier für eine Impfpflicht ist.

    Dass so viele Belgier für eine Impfpflicht sind, könnte man jetzt mit dem Spruch „Gehirnwäsche hat funktioniert“ abtun. Aber es ist komplizierter. Es ist bekannt, dass totalitäre Systeme mittels Propaganda versuchen, ihre Visionen „mehrheitsfähig“ zu machen. Das was ich als „Propaganda“ bezeichne, werden diese Systeme als „Aufklärung bzw. Überzeugungsarbeit“ schönreden. Und bisweilen mögen die Grenzen zwischen beiden auch unscharf sein. Wenn aber diese „Aufklärung“ gezielt vorhandene oder geschaffene Ressentiments schürt, darüber hinaus die Überzeugung der wie auch immer gefühlten Mehrheit der verbleibenden Minderheit aufzwingen will und vor allen Dingen wenn Grundrechte eingeschränkt werden sollen, müssen alle Alarmglocken läuten. Man stelle sich eine Umfrage in Polen vor, die herausfinden will, wie populär eine Art polnischer Gottesstaat wäre.

    Totalitäre Systeme weisen nicht selten eine „verführerische romantische“ Seite auf, indem sie die Sehnsucht ihrer Anhänger nach Geborgenheit und Heimat, die in einem wohligen „Wir (gegen die anderen)“ ihren Ausdruck findet, stillt.

    Bei der Debatte um die Impfpflicht geht es längst nicht mehr um gesundheitliche Aspekte, sondern um etwas anderes. Aber was ist dieses „andere“? Zum Einen wohl die Gier von Pharmakonzernen, zum Anderen wohl auch die, auch von Teilen der Bevölkerung gewollte (siehe Umfrage) Spaltung des Volkes. Der Rassist benötigt die Präsenz der andere Rasse, die er erniedrigen und verachten kann, um seinen Rassismus auszuleben. In Falle der Pandemie schafft die Gesellschaft sich jetzt quasi zwei „Rassen“ (Geimpfte und Ungeimpfte), damit die einen ihren latent vorhandenen Rassismus an den anderen ausleben können.

    Das sollten die DG-Parlamentarier bedenken, bevor sie vorschnell den Resolutionsvorschlag von Vivant in die Tonne treten.

  • .. hier wird mal wieder nicht bis Übermorgen gedacht... gerade diese Menschen sind oft die Ersten die sich Infizieren und bis dann dieses bemerkt wurde sind viele Leute auch noch Infiziert worden und auf zur nächsten Welllllle....

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