Warum die „Ostkantone“ beim Impfen hinterherhinken

<p>Das Bild entstand im Impfzentrum in Eupen: In der DG ist die Impfquote inzwischen etwas niedriger als in Flandern und in der Wallonie.</p>
Das Bild entstand im Impfzentrum in Eupen: In der DG ist die Impfquote inzwischen etwas niedriger als in Flandern und in der Wallonie. | Foto: David Hagemann

Statistisch lasse sich das nur teilweise erklären, so das Blatt mit Hinweis auf Aussagen von Gudrun Briat, der Sprecherin der Impf-Taskforce. Viele Deutsche, die in Ostbelgien lebten, arbeiteten in Deutschland und seien dort geimpft worden.

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Kommentare

  • .. ob geimpft, getestet oder genesen, auch diese Menschen können sich immer wieder anstecken und den Virus verbreiten.. es hat den Anschein das dieser Virus noch nicht lange genug bekannt ist und daher die Langzeitprobleme noch gar nicht erkannt und nicht erklärt werden können, aber es gibt ja immer Besserwisser...

  • Die Impfung und die Impfquote wird - m.E. zu Recht - als das Werkzeug und mittlerweile auch als Bemessungsgrundlage dafür verstanden, wie die Pandemie in den Griff zu bekommen ist.

    Laut Virologen und Epidemiologen ist eine Impfquote von rund 85%, bezogen auf die Gesamtbevölkerung (mit Unterschieden je nach Altersklasse), notwendig, um die Pandemie einzudämmen und rel. entspannt in den Herbst und Winter gehen zu können. (Von Herdenimmunität im klassischen Sinn ist angesichts der Tatsache, dass die Impfung zu keiner sterilen Immunität führt, kaum noch die Rede.)

    Wenn die Sciensano-Statistiken, die der DG einen z.T. massiven Impfrückstand gegenüber dem Landesdurchschnitt, vor allem aber gegenüber Flandern und selbst der Wallonie attestieren (und dies in allen Altersklassen!), kein objektives Bild vermitteln, auf welcher Grundlage stützt sich die DG dann, zur Bewertung ihrer Impfkampagne und woran orientiert sie sich bei ggf. notwendigen Korrekturen?

    Kann es wirklich sein, dass wir nicht wissen, wieviele in der DG lebende Menschen geimpft sind? Das will und kann ich nicht glauben.

    Wenn ein Grund für die mangelnde oder nachlassende Impfbereitschaft in einer gezielten Propaganda gegen das Impfen zu suchen ist, warum setzt man dieser - auch täglich in den ostbelgischen Medien betriebenen massiven Desinformationskampagne - nichts Adäquates entgegen?

    Auch die Medien in der DG werden ihrer Verantwortung und Sorgfaltsplicht in dieser Frage m.E. nicht gerecht.

  • Sehr geehrter Herr Leonard,

    Angesichts Ihrer Frage, „warum man dieser - auch täglich in den ostbelgischen Medien betriebenen massiven Desinformationskampagne - nichts Adäquates entgegen setze?“ würde ich Ihnen empfehlen, damit anzufangen und selber mal etwas „Adäquates“ statt persönlicher Anfeindungen vorzubringen.

  • @G. Schmitz

    Da man Sie mit Sachargumenten schon längst nicht mehr erreichen kann - die unzähligen Versuche wurden von Ihnen ohnehin nicht zur Kenntnis genommen bzw. führen in eine Endlosschleife (Herr Schleck kann ein Lied davon singen)- liegt mir daran, Ihre Querdenker-Kampagne und die Motivation dafür einzuordnen.

    Dass Ihnen dies nicht gefallen kann, ist nachvollziehbar. Aber wer wie sie so wenig Skrupel bei der Verdrehung von Fakten und der Desinformation der Menschen hat, sollte dies aushalten.

    Ihre zugegebenermaßen subtile Kampagne ist wirklich nur ganz an der Oberfläche sachlich, denn sie verfolgt nur das Ziel, Zweifel zu sähen und die Menschen zu verunsichern.

    Darunter verbirgt sich eine Mixtur aus Pseudoexpertentum, Logischen Denkfehler, Rosinenpickerei und Verschwörungsmythen.

    Ginge es Ihnen um eine sachliche Diskussion, könnte man über einzelne Maßnahmen und deren Sinnhaftigkeit sicher streiten. Jemand, der von "angeblicher Pandemie" redet, diese mehrfach für beendet erklärt hat und alle Maßnahmen bekämpft, bietet sich für einen sachlichen Diskurs wahrlich nicht an, zumal dies Ihrer Kampagne nur weitere Nahrung liefern würde.

    PS. Zum Thema Impfen:
    Wenn Menschen sich aus welchen Gründen auch immer nicht impfen lassen möchten ist dies bedauerlich, aber ihr gutes Recht. Ich bin gegen eine generelle Impfpflicht.
    Mit perfiden Argumenten eine Kampagne gegen das Impfen zu führen - wie Sie und Herr Meyer dies seit Monaten tun - hat mit freier persönlicher Entscheidung nichts zu tun.
    Ihre Agitation und Ihr Diskurs sind rein destruktiv.
    Reden Sie bitte nicht von Anfeindungen.

  • Aus meiner eigenen Erfahrung als in Belgien lebender Deutscher, der auch in Deutschland arbeitet, kann ich nur sagen, dass ich nur deswegen als vollständig geimpft in Belgien anerkannt bin, weil ich eine meiner Impfungen in Deutschland, aktiv in Belgien gemeldet habe. Das wird wahrscheinlich bei vielen anderen in Ostbelgien lebenden Menschen nicht der Fall sein, die möglicherweise ihre Impfung im Nachbarland erhalten, diese aber nicht in Belgien gemeldet haben.
    Manfred Jantz

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