„Alle Bewohner des Wohnbereiches ‚Emmaburg‘ sind heute getestet worden. Keiner zeigt bisher Symptome. Die Personalmitglieder, die einen engen Kontakt mit dem positiv getesteten Bewohner hatten, sind ebenfalls getestet worden“, heißt es weiter.
Nach Entscheidung des Koordinationsarztes sei nur der betroffene Wohnbereich „Emmaburg“ präventiv in Quarantäne gesetzt worden. Mit dieser Maßnahme gehen mehrere konkrete Handlungsvorgaben für diesen Wohnbereich einher, wie die Heimleitung mitteilte:
- Die Bewohner leben weiterhin in ihrem Wohnbereich. Die Versorgung und die Begleitung bleiben die gleiche. Die Arbeitsabläufe sind so organisiert, dass nur Personal mit Schutzkleidung den Wohnbereich betritt.
- Die Bewohner dürfen den Wohnbereich nicht verlassen.
- Die Besuche im Wohnbereich „Emmaburg“ sind aktuell nicht mehr gestattet.
- Alle externen Leistungen wie Fußpflege und Frisör werden ausgesetzt.
- Die Wäsche kann am Empfang abgegeben werden. Für Abholung der Schmutzwäsche bittet die Heimleitung die Familien erst das Sekretariat anzurufen unter der Telefonnummer 087/32 69 00 (zwischen 8.30 Uhr und 16 Uhr).
- Die anderen Wohnbereiche sind nicht betroffen.
„Wir sind uns bewusst, dass diese Maßnahmen für alle Beteiligten nicht einfach sind. Wir sind jedoch von der Notwendigkeit der Maßnahmen überzeugt und geben alle unser Bestes, um die Bewohner bestmöglich zu schützen“, wird die Leiterin des Seniorenheims, Marie-Isabelle Hilligsmann, in dem Kommuniqué zitiert. (red/nawi)

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