Der Betrüger zeichnet das delikate Material heimlich auf, um das Opfer um Geld zu erpressen. Falls nicht bezahlt wird, droht der Betrüger, die Aufnahmen an seine Kontakte zu senden.
Wie kann ich mich davor schützen? Vermeiden Sie delikate Bilder oder Aufnahmen von sich machen zu lassen beziehungsweise vergewissern sie sich, wann und wo sie das tun. Legen Sie immer ein gesundes Maß an Misstrauen an den Tag, ganz besonders bei solchen Personen, die Sie noch nie persönlich getroffen haben. Lassen Sie sich niemals zu solchen Aufnahmen überreden oder überzeugen.
Ist es bereits zu spät und man versucht Sie zu erpressen: Wenden Sie sich schnellstmöglich an die Polizei; reagieren Sie nicht mehr auf Nachrichten der Erpresser; geben Sie nicht nach und tätigen Sie keine Zahlungen (selbst wenn Sie nachgeben sollten, wird man weitere Zahlungen fordern…). Falls Beiträge mit Videos oder Bilder veröffentlicht wurden, melden sie dies umgehend auf den jeweiligen Plattformen. Sollten Sie Opfer von solchen Erpressungen werden oder diese befürchten: Nehmen Sie schnellstmöglich Kontakt mit der Polizei auf. Dort wird man Ihnen weitere Ratschläge erteilen können. Gehen Sie nicht auf die Erpressungen ein.
Welche Angaben können Sie für mögliche Ermittlungen sichern? Identitäten des Erpressers beziehungsweise der Person, die die Aufnahmen gemacht/erhalten hat. Versuchen Sie ein Maximum an Informationen (Benutzername, Benutzer-ID, Telefonnummern,…) zu sichern (benutztes Medium bzw. benutzte Plattform).
Über welches Medium wurden die Aufnahmen getätigt? Wo wurden die Bilder veröffentlicht? Über welche Plattform hatte Sie Kontakt zu dem Täter? Falls Geldbeträge gezahlt worden sind beziehungsweise verlangt werden, Referenzen und Angaben zu den Zahlungsmodalitäten sichern; Einzahlungsbelege sichern.
Zum Nachlesen finden sie alle bereits erschienenen Texte und Infos auf der Internetseite wesgo.be (red/sc)

Kommentare
Kommentar verfassen
0 Comment
Sie müssen angemeldet sein, um zu kommentieren.
AnmeldenRegistrieren