Das sogenannte Covid-Safe-Ticket wird in Zukunft eine wichtige Rolle spielen. Nur wer im Besitz dieses Dokuments ist, wird ab dem 13. August an Innenaktivitäten ab 1.500 Teilnehmer zugelassen. Das Dokument enthält Angaben zum Impfstatus oder zu einer möglichen Covid-19-Genesung oder aber dazu, ob der Betreffende einen Negativ-Test vorlegen kann. Das Covid-Safe-Ticket gilt für Veranstaltungen von bis zu 3.000 Personen innen und ab 5.000 Personen draußen.
Eine weitere wichtige Maßnahme, die die Regierungschefs beschlossen, betrifft das Reisen. Wer aus einer roten Zone zurückkehrt und nicht vollständig geimpft ist, muss sich in Quarantäne begeben und sich einem PCR-Test unterziehen. Nach sieben Tage müsse der Betreffende sich zudem einem weiteren Test unterziehen. Auch kündigte der Premier verstärkte Kontrollen an Flughäfen und Bahnhöfen an. Oliver Paasch (ProDG), Ministerpräsident der Deutschsprachigen Gemeinschaft, unterstrich, dass sich an der für Ostbelgier geltenden Grenzgängerregelung nichts ändern werde.
Das Tragen von Masken in Geschäften und den öffentlichen Verkehrsmitteln bleibt weiterhin oberstes Gebot. Danach erinnerten die Regierungschefs, die am Nachmittag das Wort ergriffen. Rudi Vervoort, Ministerpräsident der Region Brüssel-Hauptstadt, fügte noch hinzu, dass man wohl erst im September sehen werde, welche Auswirkungen die derzeitigen Reiseerleichterungen haben werden. Nach den Sommerferien vom vergangenen Jahr habe man ja keine guten Erfahrungen gemacht.
Ministerpräsident Paasch fand ebenfalls Dankesworte für die vielen Helfer in den Überschwemmungsgebieten. Diese Hochwasserkatastrophe habe die Coronakrise zwar in den Schatten gestellt. Doch Corona sei noch nicht aus der Welt. Die Infektionszahlen stiegen, aber die Krankenhausaufnahmen hielten sich in Grenzen. (um)
Weitere Einzelheiten folgen.

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